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Noten

Notenarchiv

Gemeinfreie Noten zum Herunterladen und Ausdrucken: Liedblätter, klassische Gitarrenliteratur, Etüden und bekannte Stücke. Sauber gesetzt, kostenlos, ohne Anmeldung.

418Notenblätter
991Seiten
60Komponisten
5Sammlungen

Was in diesem Archiv steht

Das Notenarchiv enthält 418 Blätter auf 991 Seiten, verteilt auf fünf Sammlungen: klassische Gitarrenliteratur, deutsche Liedernoten, internationale Lieder, Etüden und eine Sammlung bekannter Stücke. Alle liegen als PDF vor, alle sind gemeinfrei, alle sind gesetzt und nicht eingescannt — das heißt: gleichmäßige Notenköpfe, saubere Balken, lesbare Vorzeichen auch beim Ausdruck auf A4. Eingescannte Altdrucke aus dem 19. Jahrhundert sind gratis leicht zu finden, nur spielt man von einem 150-dpi-Scan mit durchscheinender Rückseite nicht gern.

Gemeinfrei heißt in Deutschland: Der Komponist ist seit mehr als 70 Jahren tot. Der späteste Komponist in diesem Archiv ist Francisco Tárrega, gestorben 1909. Damit ist jedes Blatt frei verwendbar — im Unterricht, im Chor, in der Schule, im Gottesdienst, auch als Kopie für eine ganze Gruppe. Das ist kein Nebendetail: Der Klassensatz aus einem aktuellen Schulbuch ist eine Urheberrechtsverletzung, der Klassensatz aus dieser Sammlung nicht.

Die Anzeigen auf jeder Kategorieseite lassen sich nach Anfangsbuchstaben und nach Komponist filtern. Jedes Blatt zeigt Seitenzahl und Dateigröße, bevor du es öffnest — nützlich, wenn du auf dem Tablett am Notenpult stehst und nicht versehentlich den 102-seitigen Gesamtband lädst.

Wie eine Sammlung wie diese entsteht

Die Blätter sind mit LilyPond gesetzt, einem Satzsystem, das Noten aus einer Textbeschreibung erzeugt, ähnlich wie LaTeX Buchseiten erzeugt. Der Vorteil gegenüber grafischen Programmen zeigt sich bei genau solchen Sammlungen: Wenn 100 Lieder dieselbe Regel für Taktstrich-Abstände, Liedtext-Silbentrennung und Akkordsymbol-Position bekommen sollen, ändert man eine Stylesheet-Zeile statt hundert Dateien.

Jedes Lied existiert deshalb doppelt: als Einzelblatt und als Beitrag zu einem Gesamtband. In den deutschen Liedernoten liegt zusätzlich zu den 100 Einzelblättern das „Liederbuch komplett“ auf 102 Seiten — dieselben Stücke in einem Dokument, mit durchlaufender Seitenzählung. Für die Probe druckt man Einzelblätter, für den Chorordner den Band.

Die Anzeigetitel folgen einer festen Form: Werktitel, Bindestrich, Komponist mit Lebensdaten. Wo kein Komponist steht, ist die Melodie eine überlieferte Volksweise ohne gesicherte Zuschreibung — bei 75 der 101 deutschen Lieder ist das der Fall, und das ist historisch korrekt und keine Lücke in den Daten. Die Dateinamen sind bewusst reines ASCII, weil Entpacker auf Webservern Umlaute in Dateinamen regelmäßig zerstören; der angezeigte Titel trägt die richtigen Zeichen.

Welche Sammlung zu welchem Zweck

Wenn du Gitarre lernst und aus der Tabulatur herauswachsen willst, fang bei den Gitarrennoten an. Die 30 kurzen Stücke von Felix Horetzky sind dafür gebaut: eine Seite, eine Lage, ein Problem. Wenn du am Klavier sitzt und nach einem bekannten Stück suchst, das du wirklich schaffst, geh in die Notensammlung — dort stehen Bachs Menuett in G, Saties erste Gymnopédie und Griegs Albumblatt neben den großen Brocken.

Für Unterricht mit Kindern sind die deutschen Liedernoten das dichteste Material: Melodie, Text und Akkordsymbole auf einem Blatt bedeuten, dass ein Kind singt, ein zweites die Melodie auf dem Glockenspiel spielt und ein dritter die drei Akkorde auf der Gitarre begleitet — alles aus derselben Vorlage. Für Gesangsunterricht und Chor liegen die internationalen Liedernoten bereit, mit 25 Schubert-Liedern als Kern.

Die Etüden sind kein Repertoire, sondern Werkzeug. Ein Czerny-Achttakter ist in zehn Minuten gelernt und in zehn Tagen abgenutzt — genau so ist er gemeint. Wer Etüden wie Vortragsstücke behandelt und wochenlang an ihnen feilt, verschwendet Zeit; wer sie als Tagespensum nimmt, kommt schnell voran.

Drucken, Blättern, Ablegen

Die Blätter sind auf A4 hochkant gesetzt, mit Rändern, die in einen Ordner passen. Beim Ausdruck im Druckerdialog „Tatsächliche Größe“ oder „100 %“ wählen, nicht „An Seite anpassen“ — sonst schrumpfen die Notenköpfe um etwa 6 % und die Zeilen rücken zusammen, was beim Blattspiel spürbar stört.

Auf dem Tablet gilt die Faustregel: Ein A4-Notenblatt ist ab 10 Zoll Bildschirmdiagonale lesbar, darunter muss man zoomen und verliert den Überblick über das System. Bei zweiseitigen Stücken ist der Seitenwechsel die eigentliche Hürde — deshalb sind die meisten Blätter dieser Sammlung einseitig gesetzt, auch wenn das zu weiteren Zeilenabständen führt als nötig.

Wer regelmäßig unterrichtet, legt sich am besten fünf Ordner an, einen pro Sammlung, und sortiert alphabetisch nach Werktitel — genau in der Reihenfolge, in der die Seiten hier stehen. Dann findet man ein Stück im Unterricht in fünf Sekunden, und das ist der Unterschied zwischen „wir spielen das mal eben“ und „das suche ich dir bis nächste Woche raus“.

Nutzung und Rechte

Alle Blätter sind gemeinfrei: Die Komponisten sind seit mehr als 70 Jahren verstorben. Sie dürfen kostenlos heruntergeladen, ausgedruckt, im Unterricht verwendet und für Gruppen vervielfältigt werden. Der Notensatz stammt von Maikstrings.