Artikel zur Musiktheorie
Längere Texte zu einzelnen Fragen: warum Intervalle klingen, wie sie klingen, was ein Halbton anrichtet und weshalb jedes Klavier einen Kompromiss spielt. Jeder Artikel steht für sich und ist ohne Vorkenntnisse lesbar.
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Warum die Quinte hohl klingt
Konsonanz ist keine Geschmacksfrage, sondern ein Zahlenverhältnis. Was 2:1, 3:2, 4:3 und 5:4 im Ohr anrichten — und warum ein Quintenklang leer wirkt, obwohl er fast perfekt ist.
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Der Leitton — was ein einziger Halbton mit der ganzen Harmonik macht
Die siebte Stufe liegt einen Halbton unter dem Grundton und zieht mit einer Kraft nach oben, die das ganze Dur-Moll-System trägt. Woher diese Spannung kommt und warum Moll sie sich erst borgen muss.
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Gleichstufig, mitteltönig, rein — warum dein Klavier leicht verstimmt ist
Zwölf reine Quinten übereinander treffen die Oktave um 23 Cent daneben. Dieses pythagoreische Komma ist der Grund, warum jedes Tasteninstrument einen Kompromiss spielt — und warum es davon mehrere gibt.
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Dur und Moll sind eine einzige Note — die Terz als Schalter
Zwischen strahlend und traurig liegt ein Halbton in der Mittelstimme. Wie die Terz den Charakter eines Akkords umschaltet, was das physikalisch bedeutet und wie Komponisten den Schalter benutzen.
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Pentatonik als erste Improvisation — warum nichts falsch klingen kann
Lässt man aus der Dur-Tonleiter zwei Töne weg, verschwinden alle Halbtonschritte — und mit ihnen jede Möglichkeit, hörbar danebenzugreifen. Wie diese Fünftonleiter aufgebaut ist und wie man mit ihr anfängt.
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Synkopen verstehen und zählen — von Ragtime bis Funk
Eine Synkope ist eine Betonung dort, wo keine erwartet wird. Warum das nur funktioniert, solange der Grundpuls hörbar bleibt, und mit welcher Zählweise man Synkopen zuverlässig trifft.
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Kapodaster richtig einsetzen — transponieren, ohne neue Griffe zu lernen
Ein Kapodaster verschiebt die Tonhöhe, nicht den Griff. Wie man aus vier bekannten Formen jede Tonart begleitet, warum der Klang sich dabei ändert und welche Fehler beim Aufsetzen teuer werden.
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Die Verschiebung auf dem Griffbrett — und warum Muster daran scheitern
Fünf Saiten der Gitarre liegen eine Quarte auseinander, ein Paar nur eine große Terz. Diese eine Ausnahme zwischen G- und H-Saite verschiebt jedes Muster um einen Bund — und erklärt die häufigste Fehlerquelle beim Lernen des Griffbretts.
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Der verminderte Septakkord — eine Drehscheibe zwischen vier Tonarten
Vier Töne im Abstand von je einer kleinen Terz teilen die Oktave gleichmäßig. Der Akkord hat dadurch keinen eindeutigen Grundton — und kann in vier verschiedene Tonarten weiterführen, ohne dass ein einziger Ton sich ändert.
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Vom Blatt spielen — was beim Lesen tatsächlich im Kopf passiert
Geübte Leser entziffern keine Einzelnoten, sondern erkennen Gruppen — und ihr Auge ist der Hand dabei etwa eine Sekunde voraus. Wie dieser Vorsprung entsteht und mit welchen Übungen man ihn aufbaut.
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Mit einem Muster die Akkorde fast jedes Popsongs vorhersagen
Vier Akkorde, vier Reihenfolgen, unzählige Lieder. Warum I–V–vi–IV so oft funktioniert, wie man die Folge in jede Tonart überträgt und woran man sie beim Hören erkennt.
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Üben, das wirklich wirkt — statt „noch einmal von vorn“
Die meiste Übezeit geht für Durchspielen drauf, und Durchspielen ändert wenig. Was stattdessen wirkt: kleine Abschnitte, fehlerfreie Wiederholung, Abstand zwischen den Einheiten — und warum langsam üben kein Zugeständnis ist.
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Dorisch, Mixolydisch, Äolisch — Kirchentonarten an bekannten Stücken
Sieben Modi aus denselben sieben Tönen, unterschieden allein durch den Bezugston. Welcher Ton jeden Modus kenntlich macht, woran man ihn beim Hören erkennt und warum die Namen nichts mit dem antiken Griechenland zu tun haben.
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Warum Kinder Rhythmus über Sprache lernen
Ein Kind, das „Man-da-ri-ne“ klatscht, hat vier Sechzehntel verstanden, bevor es weiß, wie sie aussehen. Wie Silbensprachen den Rhythmus tragen, welche Wörter sich eignen und wann die Notenschrift dazukommt.
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Das erste Jahr Gitarre — welche fünf Akkorde und in welcher Reihenfolge
Mit fünf offenen Akkorden lassen sich tausende Lieder begleiten. Welche fünf das sind, in welcher Reihenfolge sie am wenigsten weh tun, wie der Wechsel geübt wird und woran die meisten im dritten Monat scheitern.
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