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Wer hinter Maikstrings steht

Mein Name ist Maik Krohm, ich lebe in Cuxhaven und schreibe die Texte und die Software dieser Seite selbst. Mein Instrument ist die Konzertgitarre. An einer Musikschule spiele ich seit zwanzig Jahren in einem Ensemble, und ich habe verschiedene Musikkurse besucht, um meinem Interesse an der Musik nachzugehen – als Musiker, der selbst übt und probt.

Parallel dazu bin ich selbständiger Entwickler von Apps und Webseiten. Seit zehn Jahren veröffentliche ich, was dabei entsteht, im Netz – erreichbar von überall, in mehreren Sprachen. Beides zusammen ist der eigentliche Grund für diese Seite: Ich schreibe nicht über Musiktheorie, weil ich sie nachgelesen habe, sondern weil ich beim Spielen und Proben immer wieder merke, an welcher Stelle sie einem im Weg steht.

Warum ich das hier mache

Beim Üben und Proben wiederholen sich die Hürden mit bemerkenswerter Regelmäßigkeit. Fast jeder verwechselt anfangs Quarte und Quinte, weil beide leer und offen klingen. Fast jeder greift zu früh zum nächsten Melodieton und lässt dabei den Bass los, der eigentlich noch drei Zählzeiten stehen müsste. Fast jeder übt im Endtempo statt in dem Tempo, in dem es noch sauber gelingt.

Das sind keine Wissenslücken, die man durch Nachschlagen schließt. Es sind Gewohnheiten, und gegen Gewohnheiten hilft nur Wiederholung mit sofortiger Rückmeldung. Genau dafür ist Software gut, und genau deshalb baue ich sie: ein Übungsmodul, das nach fünf Sekunden sagt, ob das eine Terz oder eine Quarte war, leistet etwas, was ein Buch nicht leisten kann. Der erklärende Text gehört trotzdem dazu – das eine ist ohne das andere nicht viel wert.

Die dritte Zutat sind die Noten. Ein Kind, das begriffen hat, wie eine Tonleiter gebaut ist, will danach etwas spielen. Deshalb liegt hier ein Archiv gemeinfreier Notenblätter: sauber gesetzt, kostenlos, auch für ganze Gruppen kopierbar. Ich habe in zu vielen Probenräumen zu schlechte Kopien von Kopien gesehen.

Wie ich arbeite

Drei Grundsätze, an die ich mich halte, weil mich das Gegenteil als Nutzer ärgert:

  • Keine Registrierung. Nichts auf dieser Seite verlangt ein Konto. Dein Übungsfortschritt liegt in deinem Browser, nicht auf meinem Server.
  • Offline, wo es geht. Die Apps laufen ohne Internetverbindung. Ein Stimmgerät, das erst eine Verbindung sucht, ist im Probenraum wertlos.
  • Kein Ton verlässt das Gerät. Das Stimmgerät im Browser wertet das Mikrofonsignal lokal aus. Es wird nichts übertragen und nichts gespeichert.

Finanziert wird das Übrige durch Werbung. Mir ist lieber, jemand sieht eine Anzeige, als dass ein Kind mit Blockflöte vor einer Bezahlschranke steht.

Was hier entstanden ist

  • Lernseiten zu Quintenzirkel, Tonleitern, Intervallen, Akkorden, Rhythmus, Notenlesen und Gehörbildung – frei lesbar, ohne App.
  • Dreizehn Übungsmodule im Browser, vom Intervall-Hörtraining bis zum Rhythmusdiktat.
  • Werkzeuge für den Alltag am Instrument: Stimmgerät, Metronom, Akkordrechner, Kapodastertabelle.
  • Ein Notenarchiv mit über 400 gemeinfreien Blättern, von Sor und Giuliani bis zu deutschen Volksliedern.
  • Drei Android-Apps: Circle of Fifths Auto für Musiker, Klang-Regenbogen für Kinder ab sechs, Klang-Spektrum für Lernende ab zehn.

Alles gibt es auf Deutsch, Englisch und Spanisch. Das ist mehr Arbeit als eine Sprache, aber die Fragen sind in Cuxhaven dieselben wie in Valencia.

Fehler und Anmerkungen

Wenn dir hier ein Fehler auffällt – ein falscher Akkord, eine schiefe Erklärung, ein toter Link – schreib mir bitte. Ich korrigiere so etwas gern und schnell; eine Seite über Musiktheorie, in der etwas Falsches steht, ist schlimmer als gar keine.