Salsa
Tanzmusik karibischer Herkunft, in New York der 1960/70er-Jahre geprägt, auf Basis der Clave.
Was es bedeutet
Salsa ist eine tanzbare, stark rhythmisch geprägte Musikrichtung, die auf kubanischen und puerto-ricanischen Vorformen wie Son und Guaracha basiert und dabei durchgehend auf dem Rhythmusraster der Clave aufbaut.
Musikalische Verwendung
Zur typischen Besetzung gehören Blechbläser, Klavier, Bass, mehrere Perkussionsinstrumente wie Congas, Bongos und Timbales sowie Gesang, oft im Wechsel von Vorsänger und Chor. Als eigener Sammelbegriff etablierte sich Salsa vor allem ab den 1960er- und 1970er-Jahren in der puerto-ricanischen und kubanischen Community New Yorks, unter anderem durch das Label Fania Records. Abzugrenzen ist Salsa vom Son, aus dem sie wesentliche musikalische Elemente übernimmt: Salsa bündelt als Vermarktungs- und Sammelbegriff mehrere karibische Stile, während Son eine ältere, eng umrissene kubanische Gattung bezeichnet.
Spielpraxis
Verinnerliche zunächst das Clave-Muster, bevor du die Bass- und Klavierfigur einübst, denn in der Salsa müssen alle Stimmen exakt auf dieses Grundraster bezogen bleiben.