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Form

Black Bottom

Afroamerikanischer Modetanz der 1920er-Jahre.

Was es bedeutet

Black Bottom ist ein afroamerikanischer Gesellschafts- und Bühnentanz, der in den 1920er-Jahren in den Vereinigten Staaten populär wurde. Der Name bezieht sich vermutlich auf ein Wohnviertel mit fruchtbarem, dunklem Schwemmland, in dem der Tanz seinen Ursprung hatte.

Musikalisch begleitet wurde der Tanz von rhythmisch stark synkopierter Musik im Stil des Jazz jener Zeit, mit prägnanten, tanzbaren Akzenten.

Musikalische Verwendung

In den späten 1920er-Jahren löste der Black Bottom kurzzeitig den Charleston als beliebtesten Modetanz ab, bevor beide Tänze im Zuge wechselnder Moden wieder aus der Mode kamen. Zahlreiche Jazz- und Tanzorchester der Zeit veröffentlichten eigene Titel mit dem Namen „Black Bottom“.

Abzugrenzen ist der Black Bottom vom Charleston, mit dem er choreografisch und musikalisch eng verwandt ist, sich aber in Schrittfolge und Akzentsetzung unterscheidet.

Spielpraxis

Wenn du Musik im Black-Bottom-Stil spielst oder hörst, achte auf die kräftigen, synkopierten Akzente, die den Tanzschritten entsprechen, und auf ein durchgehend treibendes, tänzerisches Tempo, wie es für die Jazz- und Tanzmusik der 1920er-Jahre charakteristisch ist.