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Form

Cha-cha-cha

Kubanischer Tanz im 4/4-Takt.

Was es bedeutet

Der Cha-cha-cha ist ein kubanischer Tanz im Viervierteltakt, der um die Mitte des 20. Jahrhunderts entstand. Der Name ahmt das Geräusch der Füße bei der charakteristischen Schrittfolge nach: drei rasche Schritte, die auf die vierte Zählzeit und die folgende Achtel fallen.

Musikalisch ist der Tanz aus dem Danzón und dem Mambo hervorgegangen und steht beiden nahe. Vom Mambo unterscheidet er sich durch das gemäßigtere Tempo und die gleichmäßigere, weniger synkopierte Rhythmik, die ihn leichter tanzbar macht. Die typische Figur — zwei längere Schläge, dann drei kurze — ist das Erkennungsmerkmal.

Zu unterscheiden ist der kubanische Tanz vom standardisierten Gesellschaftstanz, der sich später daraus entwickelt hat und in Tanzschulen und Turnieren gelehrt wird.

Im Notenbild

Der Cha-cha-cha steht im Viervierteltakt. Die charakteristische Figur liegt auf der vierten Zählzeit, die in zwei Achtel geteilt wird, gefolgt von der Eins des nächsten Takts. Die Begleitung wird häufig von Perkussionsinstrumenten getragen, die ostinate Muster spielen; die Melodie ist gesanglich und klar gegliedert.

Musikalische Verwendung

Der Tanz verbreitete sich in den 1950er Jahren rasch über Kuba hinaus und wurde in Nordamerika und Europa populär. Er gehört zur Tanzmusik lateinamerikanischer Prägung und wird von Tanzorchestern ebenso wie von kleineren Ensembles gespielt. Als Gesellschaftstanz ist er bis heute verbreitet.

Der Cha-Cha-Cha entstand um 1950 in Kuba, als eine Weiterentwicklung des Mambo; der Name ahmt das Geräusch der schlurfenden Schritte im Wechselschritt nach. In den 1950er Jahren verbreitete er sich weltweit und gehört heute zu den lateinamerikanischen Standardtänzen im Turniertanz. Musikalisch ist er an einem mittleren Tempo und einem charakteristischen Rhythmus mit drei schnellen Schlägen erkennbar. ## Spielpraxis

Halte das Tempo gemäßigt und gleichmäßig; der Tanz verlangt Gelassenheit, nicht Hast. Arbeite die charakteristische Figur auf der vierten Zählzeit deutlich heraus. Achte auf das Zusammenspiel mit der Perkussion, die das rhythmische Fundament trägt. Und höre Aufnahmen, um das Gefühl für die Phrasierung zu entwickeln.