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Instrument

Conga

Hohe, fassförmige afrokubanische Handtrommel.

Was es bedeutet

Die Conga ist eine hohe, fassförmig zulaufende einfellige Handtrommel afrokubanischen Ursprungs mit einem Fell aus Tierhaut oder heute oft Kunststoff, das über einen hölzernen oder metallenen Korpus gespannt ist. Sie wird meist stehend zwischen den Knien geklemmt oder auf einem Ständer montiert mit den bloßen Händen gespielt, nicht mit Schlägeln.

Musikalische Verwendung

Die Conga entwickelte sich aus westafrikanischen Trommeltraditionen, die durch die Sklaverei nach Kuba gelangten, und ist heute zentraler Bestandteil afrokubanischer Musikstile wie Rumba, Son und Salsa. Congas werden meist im Satz zu zwei oder drei unterschiedlich gestimmten Trommeln gespielt, die verschiedene Tonhöhen und damit unterschiedliche rhythmische Funktionen übernehmen.

Abzugrenzen ist die Conga von den Bongos, einem Paar deutlich kleinerer, gekoppelter Trommeln, die im Sitzen zwischen den Knien gehalten werden, sowie von den Timbales, flachen, einfelligen Metalltrommeln, die mit Stöcken gespielt werden. Die Handtechnik der Conga mit ihren unterschiedlichen Anschlagsarten wie Tono, Slap oder Bass ist zudem deutlich differenzierter als die einfachere Spielweise vieler anderer Handtrommeln.

Spielpraxis

Übe die Grundschläge der Conga einzeln, bevor du sie kombinierst: Tono ist der offene, klare Grundschlag mit den Fingern nahe am Rand, Slap ein scharfer, perkussiver Schlag mit angespannter Hand, Bass ein tiefer, gedämpfter Schlag mit der flachen Hand in der Mitte des Fells. Lockere Handgelenke sind entscheidend, um über längere Zeit ohne Verspannung spielen zu können.