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Instrument

Cymbal

Englisch für Becken.

Was es bedeutet

Cymbal ist die englische Bezeichnung für das Becken, ein selbstklingendes Schlaginstrument aus einer Metallscheibe mit gewölbter Mitte. Im Plural cymbals meint der Begriff meist das Beckenpaar, das gegeneinander geschlagen wird; ein einzelnes, aufgehängtes Becken heißt suspended cymbal. Becken haben keine bestimmte Tonhöhe, sondern erzeugen einen dichten Klang aus vielen nicht harmonisch geordneten Teiltönen, der je nach Größe, Dicke und Anschlagstelle vom hellen Zischen bis zum breiten Rauschen reicht. Nicht zu verwechseln ist der Begriff mit dem ungarischen Cimbalom, einem Saiteninstrument.

Im Notenbild

Becken stehen in einer Schlagzeugzeile, häufig auf einer eigenen Linie, mit Angaben zu Spielart und Schlägel: mit Paukenschlägel, mit Stick, gestrichen, gewirbelt oder als Paar geschlagen. Ein Haltebogen mit laissez vibrer lässt den Klang ausschwingen, ein Dämpfungszeichen oder das Wort choke schneidet ihn ab.

Musikalische Verwendung

Im Orchester markieren Beckenschläge Höhepunkte und Zäsuren, doch der Anwendungsbereich ist weit größer: Ein leiser Wirbel mit weichen Schlägeln auf einem hängenden Becken erzeugt ein Anschwellen aus dem Nichts, das ganze Steigerungen trägt. In Militär- und Blasmusik gehört das Paar zum festen Instrumentarium, im Schlagzeugsatz der Popularmusik übernehmen verschiedene Beckentypen rhythmische Grundfunktionen. Weil der Klang lange nachschwingt, ist die Frage des Dämpfens stets mitkomponiert.

Spielpraxis

Schlage das hängende Becken nicht senkrecht auf die Fläche, sondern schräg in Richtung Rand, damit es frei ausschwingen kann. Beim Paar streifen die Becken aneinander vorbei, statt flach aufeinanderzutreffen — sonst entsteht ein Luftpolster und der Klang bleibt dumpf. Nach dem Schlag werden die Becken angehoben, damit sich der Klang entfaltet, und zum Dämpfen an den Körper gedrückt. Wähle Schlägel und Anschlagstelle bewusst; beide verändern den Klang stärker als die Lautstärke. Fasse die Beckenfläche nicht mit den Fingern an und lagere die Instrumente hängend oder mit Trennlage.

Becken sehr unterschiedlich klingen und die Wahl des Instruments zur Interpretation gehört: Dünne Becken sprechen schnell an und klingen hell, schwere brauchen länger und tragen weiter. Halte für Orchesterdienst mehrere Paare und hängende Becken verschiedener Größe bereit. Achte bei Wirbeln mit Paukenschlägeln darauf, gegenüberliegende Stellen zu treffen, damit der Klang gleichmäßig anschwillt. Prüfe die Aufhängung auf Filz und Unterlegscheiben, weil Metallkontakt den Klang verdirbt und das Becken beschädigt.