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Instrument

Hackbrett

Saiteninstrument, dessen Saiten mit Klöppeln angeschlagen werden.

Was es bedeutet

Das Hackbrett ist ein Saiteninstrument, dessen Saiten mit zwei Klöppeln angeschlagen werden. Über einen flachen, meist trapezförmigen Resonanzkasten sind viele Saiten gespannt, die über Stege laufen und in Chören angeordnet sind. Die Spielenden halten in jeder Hand einen leichten Holzklöppel und schlagen damit die Saiten an.

Musikalische Verwendung

Das Hackbrett ist in der Volksmusik des Alpenraums, Osteuropas und anderer Regionen verbreitet und ist mit ähnlichen Instrumenten anderer Kulturen verwandt, etwa dem persischen Santur. In Ungarn heißt die große, mit Dämpfer und Füßen versehene Konzertform Cimbalom; sie wird zum Beispiel in Zoltán Kodálys Háry János-Suite eingesetzt. Der Klang ist hell, glitzernd und lässt sich durch den Anschlag stark abstufen.

Abzugrenzen ist das Hackbrett von der Zither im engeren Sinn, die gezupft wird, und vom Klavier, bei dem die Saiten mit Hämmern über eine Tastenmechanik angeschlagen werden. Das Hackbrett besitzt keine Tasten und wird direkt mit den Klöppeln gespielt; es gilt als Vorform des Klaviers.

Spielpraxis

Halte die Klöppel locker und lass sie nach dem Anschlag sofort abprallen, damit die Saite frei klingt. Übe abwechselnden Anschlag beider Hände und dämpfe mit einer Hand, wenn ein Ton nicht weiterklingen soll.