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Instrument

Guzheng

Chinesische Wölbbrettzither mit beweglichen Stegen, meist 21 Saiten.

Was es bedeutet

Der Guzheng ist eine chinesische Wölbbrettzither mit beweglichen Stegen. Über einen langen, leicht gewölbten Resonanzkörper laufen meist 21 Saiten, jede mit einem eigenen verschiebbaren Steg. Die Spielenden zupfen die Saiten mit den Fingern der rechten Hand, oft mit aufgesteckten Plektren, und beeinflussen die Tonhöhe mit der linken Hand.

Musikalische Verwendung

Der Guzheng ist eines der wichtigsten Instrumente der chinesischen Musik und seine Geschichte reicht mehr als zwei Jahrtausende zurück. Er wird solistisch, im Ensemble und in modernen chinesischen Orchestern gespielt. Die Stege sind auf pentatonische Stimmung eingerichtet; durch Druck der linken Hand auf die Saiten links des Stegs lassen sich Töne beugen und Glissandi sowie Vibrato erzeugen, die für den Stil typisch sind.

Abzugrenzen ist der Guzheng vom Guqin, einer siebensaitigen Zither ohne Stege, die leiser und meditativer klingt, sowie vom japanischen Koto und dem koreanischen Gayageum, die verwandt sind, sich aber in Bau und Klang unterscheiden. Auch von der Harfe unterscheidet er sich dadurch, dass die Saiten auf dem Korpus liegen und nicht frei gespannt sind.

Spielpraxis

Zupfe beim Guzheng mit klaren, gleichmäßigen Anschlägen der rechten Hand und nutze die linke Hand bewusst für Vibrato und Gleiten. Übe zunächst Tonleitern und einfache Melodien, um das Verhältnis zwischen Steglage und Ton sicher zu beherrschen.