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Instrument

Kithara

Antikes griechisches Zupfinstrument in Leierform.

Was es bedeutet

Die Kithara ist ein antikes griechisches Zupfinstrument in Leierform, bestehend aus einem Resonanzkörper, zwei aufragenden Armen und einem Querjoch, über die mehrere Saiten gespannt sind. Sie wurde im Stehen gehalten und mit einem Plektron angeschlagen.

Musikalische Verwendung

Im Unterschied zur einfacheren Lyra, die Laien und im Musikunterricht verwendet wurde, war die Kithara das Instrument professioneller Musiker, der Kitharoden und Kitharisten, die bei Wettbewerben und öffentlichen Auftritten spielten und dazu oft sangen. Sie war aufwendiger gebaut, oft mit verziertem Rahmen, und erforderte eine anspruchsvolle Spieltechnik. Der Gott Apollon wird in der griechischen Mythologie häufig mit der Kithara dargestellt. Vom griechischen Wort für Kithara leitet sich auch das Wort „Gitarre“ ab, obwohl die heutige Gitarre bautechnisch nicht direkt von ihr abstammt.

Abzugrenzen ist die Kithara von der Lyra, die kleiner, einfacher gebaut und weiter verbreitet war, sowie von späteren Zupfinstrumenten wie der Laute oder Gitarre, die zwar sprachlich mit der Kithara verwandt sind, aber eine andere Bauweise mit Griffbrett besitzen.

Spielpraxis

Da die Kithara nicht mehr original erhalten ist, stützt sich das Wissen über ihr Spiel auf Abbildungen und schriftliche Quellen der Antike. Wenn du dich mit antiker Musik beschäftigst, beachte, dass die Kithara als Instrument der Berufsmusiker einen höheren technischen Anspruch hatte als die einfachere Lyra der Laien.