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Form

Kotillon

Geselliger Rundtanz aus Frankreich mit wechselnden Figuren, oft als Ballabschluss getanzt.

Was es bedeutet

Der Kotillon ist ein geselliger französischer Gesellschaftstanz mit wechselnden, oft spielerischen Figuren, an dem eine größere Gruppe von Paaren teilnimmt. Ein Vortänzerpaar gibt die Figuren vor, die von den übrigen Paaren nachgetanzt werden.

Musikalische Verwendung

Der Kotillon war im 18. und besonders im 19. Jahrhundert in ganz Europa als geselliger, oft ausgelassener Abschluss eines Balls beliebt und wurde meist im Dreivierteltakt zu Walzer- oder Marschmusik getanzt, ergänzt durch kleine Requisiten wie Bänder, Blumen oder Scherzartikel, mit denen die Tänzer spielten. Musikalisch nutzte der Kotillon oft bereits bekannte Melodien und Tänze als Grundlage, weshalb er weniger eine eigenständige musikalische Form als vielmehr eine gesellschaftliche Tanzpraxis mit typischer Choreografie darstellt. Verwandt, aber eigenständig ist die Quadrille, ein weiterer französischer Gesellschaftstanz mit festen Figurenfolgen.

Spielpraxis

Wenn du einen Kotillon begleitest oder tanzt, richte dich nach dem Vortänzerpaar — die Musik dient hier vor allem als rhythmischer Rahmen für wechselnde, oft improvisierte Figuren, nicht als feststehende Choreografievorgabe.