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Instrument

Bassposaune

Tiefe Posaune mit weiter Mensur, meist mit Quartventil.

Was es bedeutet

Die Bassposaune ist die tiefste gebräuchliche Bauform der Posaunenfamilie. Sie besitzt eine weitere Mensur, also einen größeren Rohrdurchmesser, als die Tenorposaune und ist meist mit einem oder zwei Quartventilen ausgestattet, die den Tonumfang nach unten erweitern und Zugpositionen abkürzen.

Durch das Quartventil lassen sich tiefe Töne erreichen, die auf der reinen Zugposaune nur mit sehr weiten, unpraktischen Zugstellungen möglich wären.

Musikalische Verwendung

Die Bassposaune ist fester Bestandteil des sinfonischen Blechbläsersatzes, wo sie gemeinsam mit zwei Tenorposaunen das Posaunenregister nach unten abrundet, sowie der Bigband und der Blasmusik. Sie übernimmt oft die Bassfunktion in Choralsätzen oder stützt die Tuba.

Abzugrenzen ist die Bassposaune von der historischen Kontrabassposaune, die noch tiefer gestimmt und heute selten ist, sowie von der Tenorposaune, deren Umfang ohne Ventil endet.

Spielpraxis

Wenn du Bassposaune spielst, gewöhne dich früh an das Zusammenspiel von Zug und Ventil: Manche tiefen Töne erreichst du nur, wenn du das Ventil drückst und gleichzeitig die passende Zugposition einnimmst. Achte auf einen kräftigen, aber kontrollierten Ansatz, damit der tiefe Ton nicht wackelig klingt.