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Instrument

Blockflöte

Längsflöte mit Kernspalte, sieben Grifflöchern und Daumenloch.

Was es bedeutet

Die Blockflöte ist eine Längsflöte mit Kernspalte: Im Kopfstück sitzt ein Holzblock, der die eingeblasene Luft durch einen schmalen Spalt gegen eine Schneidekante leitet und so den Ton erzeugt. Der Spieler benötigt dafür, anders als bei der Querflöte, keine besondere Lippentechnik zur Anblasrichtung.

Der Grundkorpus verfügt über sieben Grifflöcher auf der Vorderseite sowie ein Daumenloch auf der Rückseite; durch Öffnen und Schließen der Löcher mit den Fingern wird die klingende Länge der Luftsäule verändert und damit die Tonhöhe bestimmt.

Musikalische Verwendung

Blockflöten gibt es in verschiedenen Größen und Stimmungen, von der hohen Sopranino- über Sopran- und Alt- bis zur tiefen Bassblockflöte, die zusammen ein Consort bilden können. In der Renaissance und im Barock war die Blockflöte ein vollwertiges Konzertinstrument, ehe sie ab dem 18. Jahrhundert zunehmend von der Querflöte verdrängt wurde.

Heute ist die Blockflöte vor allem als Einsteigerinstrument im schulischen Musikunterricht verbreitet, daneben spielt sie in der historischen Aufführungspraxis wieder eine wichtige Rolle. Abzugrenzen ist sie von der Querflöte, die seitlich angeblasen wird und keine Kernspalte besitzt.

Spielpraxis

Wenn du Blockflöte spielst, achte auf eine gleichmäßige, nicht zu starke Atemführung, da zu viel Luftdruck den Ton überblasen und kippen lässt. Decke die Grifflöcher vollständig mit den Fingerkuppen ab, damit keine ungewollten Nebengeräusche entstehen und der Ton sauber anspricht.