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Instrument

Horn

Das Horn ist ein Blechblasinstrument mit kreisförmig gewundenem Rohr. Das heute übliche Horn in F wird eine Quinte höher notiert, als es klingt, traditionell ohne Generalvorzeichen. In Partituren aus der Zeit der Naturhörner steht die Stimmung dabei, etwa „Corni in E“ bei Beethoven im Notenarchiv.

Familie
Blechblasinstrument, kreisförmig gewundenes Rohr
Horn in F
klingt eine Quinte tiefer als notiert
Schlüssel
Violinschlüssel, tiefe Lagen auch Bassschlüssel
Vorzeichen
traditionell ohne Generalvorzeichen
Heute
meist Doppelhorn in F und B

Ein kreisförmig gewundenes Rohr

Das Horn ist ein Blechblasinstrument, dessen Rohr kreisförmig gewunden ist. Bis in die Klassik gab es nur Naturhörner ohne Ventile. Für verschiedene Tonarten nahm man Hörner in verschiedenen Stimmungen, etwa ein Horn in C und eines in Es für c-Moll. Heute spielt man im Orchester meist ein Doppelhorn, das ein F-Horn mit einem eine Quarte höheren B-Horn verbindet.

Eine Quinte tiefer als notiert

Das Horn in F ist ein transponierendes Instrument: Es wird eine Quinte höher notiert, als es klingt. In heutiger Notation gilt das im Violinschlüssel wie im Bassschlüssel. Traditionell steht die Hornstimme ohne Generalvorzeichen; nötige Vorzeichen werden einzeln vor die Noten gesetzt.

Horn in F: notiert

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Eigenes Beispiel, wie es in einer F-Hornstimme steht. Diese Zeile ist zum Ansehen.

Dieselben Töne, wie sie klingen

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Eine Quinte tiefer: Aus dem notierten c′ wird f, aus c″ wird f′. Notiert ist ein C-Dur-Dreiklang, es klingt F-Dur.

Stimmungen in alten Partituren

In Partituren aus der Zeit der Naturhörner gibt der Komponist an, welches Horn gemeint ist. „Horn in E“ klingt eine kleine Sexte tiefer als notiert, „Horn in C“ eine Oktave tiefer. Die Tabelle fasst das zusammen:

Angabe in der StimmeKlingt gegenüber der Notation
Horn in Feine Quinte tiefer
Horn in Eeine kleine Sexte tiefer
Horn in C (tief)eine Oktave tiefer

Im Notenarchiv stehen bei Beethoven „Corni in E“, bei Dvořák Hörner „in E, then C“: Die Spieler wechseln im Lauf des Satzes die Stimmung.

Horn im Notenarchiv

Zum Üben: Lies die erste Zeile und nenne zu jedem Ton den Klang: eine Quinte tiefer. Der Trick: Notiertes c ist klingendes f, alle anderen Töne verschieben sich gleich.

Häufige Fehler

  • Hornstimmen klingend lesen: Die Noten zeigen den Griff; beim F-Horn klingt alles eine Quinte tiefer.
  • Fehlende Vorzeichnung für C-Dur halten: Die Hornstimme steht traditionell ohne Generalvorzeichen; die Tonart ergibt sich aus dem Zusammenhang.
  • „Horn in E“ mit der Tonart verwechseln: Die Angabe nennt die Stimmung des Instruments.