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Form

Introduktion

Langsame Einleitung eines Satzes oder Werks.

Was es bedeutet

Eine Introduktion ist eine langsame Einleitung eines Satzes oder eines ganzen Werks, die dem eigentlichen Hauptteil vorausgeht. Sie steht meist in einem deutlich langsameren Tempo als das Folgende und bereitet dessen Eintritt klanglich und harmonisch vor.

Musikalische Verwendung

Introduktionen sind besonders in der Sinfonie und der Ouvertüre der Klassik und Romantik verbreitet, wo ein langsamer, oft feierlicher Beginn in ein schnelleres Hauptthema übergeht, etwa in vielen Sinfonien von Haydn. Auch in Opern kann eine Introduktion den ersten Akt eröffnen und mehrere Nummern zu einem größeren Ganzen verbinden. Der Begriff wird zudem für kurze einleitende Takte verwendet, die ein Thema vorbereiten, ohne selbst thematisches Material zu enthalten.

Abzugrenzen ist die Introduktion vom Präludium, das als eigenständiges, meist kürzeres Stück vor einem anderen Satz steht, und von der Exposition der Sonatenform, die bereits das eigentliche thematische Material vorstellt. Die Introduktion bleibt dagegen vorbereitend und führt erst zur Exposition hin.

Spielpraxis

Höre bei einer Introduktion auf den Spannungsaufbau zum folgenden Hauptteil: Oft kündigen harmonische Mittel wie eine lang gehaltene Dominante den bevorstehenden Wechsel an. Gestalte das Tempo der Introduktion bewusst getragen und lass den Übergang zum schnelleren Hauptteil klar hörbar werden.