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Vokal

Kopfstimme

Hohes Stimmregister mit Resonanz im Kopfbereich.

Was es bedeutet

Kopfstimme bezeichnet ein hohes Register der menschlichen Stimme, bei dem die Stimmbänder nur teilweise schwingen und die Resonanz überwiegend im Kopf, nicht im Brustraum empfunden wird. Der Klang ist typischerweise leichter und heller als in tieferen Registern.

Musikalische Verwendung

Die Kopfstimme steht der Bruststimme gegenüber, die in tieferer Lage mit stärkerer Beteiligung der Stimmbandmasse und wahrnehmbarer Resonanz im Brustkorb erzeugt wird; der Übergang zwischen beiden Registern heißt Registerbruch oder Passaggio. Geschulte Sänger gleichen diesen Übergang durch Mischregister (Mittelstimme) aus, sodass er im Klang möglichst unhörbar bleibt. Bei Männerstimmen bezeichnet man den besonders leisen, oft flötenartigen Einsatz der reinen Kopfstimme auch als Falsett, während Frauenstimmen die Kopfstimme meist ohne besonderen Namen als natürliches hohes Register nutzen.

Spielpraxis

Übe den Übergang zwischen Brust- und Kopfstimme langsam und mit wenig Druck; forciere den Registerwechsel nicht, sondern suche die Stelle, an der beide Klanganteile sich mischen lassen, statt abrupt zu kippen.