Zum Inhalt springen
Instrument

Register

Pfeifenreihe gleicher Klangfarbe bei der Orgel; auch Lagenbereich einer Stimme.

Was es bedeutet

Register ist ein Begriff mit zwei Hauptbedeutungen. Bei der Orgel bezeichnet er eine Reihe von Pfeifen gleicher Klangfarbe, die über die gesamte Klaviatur reicht: Jede Taste lässt in diesem Register eine Pfeife erklingen. Der Spieler schaltet Register mit Zügen oder Schaltern ein und aus und mischt so den Klang, zum Beispiel aus Prinzipal, Flöte und Zungenstimme.

In der Gesangs- und Instrumentenlehre bezeichnet Register außerdem einen Lagenbereich einer Stimme oder eines Instruments, in dem der Klang einheitlich wirkt, etwa Brustregister und Kopfregister beim Gesang oder die tiefe und hohe Lage der Klarinette.

Musikalische Verwendung

Die Orgel ist das Instrument mit den meisten Registern; eine große Orgel besitzt oft mehrere Dutzend bis über hundert. Die Auswahl und Kombination der Register heißt Registrierung und ist eine eigene Kunst. Register haben Fußlagen, etwa 8 Fuß für die Normallage, 4 Fuß für eine Oktave höher und 16 Fuß für eine Oktave tiefer. Im Gesang beschreibt der Registerwechsel den Übergang zwischen zwei Stimmklängen.

Abzugrenzen ist das Orgelregister vom Werk, dem gesamten Teil der Orgel mit einer eigenen Klaviatur, und vom Stimmumfang, der die höchste und tiefste singbare Note meint.

Spielpraxis

Als Organist probierst du Register und Kombinationen im Raum aus, denn ihr Klang hängt stark von der Akustik ab. Als Sänger übst du den Übergang zwischen den Registern so, dass er nicht hörbar wird.