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Instrument

Marimba

Stabspiel mit Holzplatten und Resonanzröhren, tiefer und weicher als das Xylophon.

Was es bedeutet

Die Marimba ist ein Stabspiel: Holzplatten, meist aus Palisander oder Kunststoff, sind wie eine Klaviatur angeordnet. Unter jeder Platte hängt ein abgestimmtes Resonanzrohr, das den Ton verstärkt und verlängert. Gespielt wird mit Schlägeln, die je nach Härte des Kopfes einen weichen oder deutlicheren Anschlag ergeben.

Der Klang ist warm, rund und tiefer als der des Xylophons, dessen Platten schmaler sind und dessen Ton trockener und heller klingt. Die Konzertmarimba umfasst über vier Oktaven.

Musikalische Verwendung

Die Marimba hat Wurzeln in Afrika und Mittelamerika. In Guatemala und im mexikanischen Chiapas ist sie ein volkstümliches Instrument, das oft von mehreren Spielern gemeinsam gespielt wird. Im 20. Jahrhundert wurde sie zum Konzertinstrument: Komponisten schrieben Solostücke und setzten sie im Orchester und in der Kammermusik ein. Die Minimal Music hat sie besonders gern verwendet.

Abzugrenzen ist die Marimba vom Vibraphon, dessen Metallplatten mit Motor und Dämpferpedal einen schwebenden Klang erzeugen.

Spielpraxis

Spiele mit lockerem Handgelenk und lass den Schlägel nach dem Anschlag sofort zurückfedern, damit der Ton frei schwingt. Tiefe Töne klingen lange nach; für schnelle Passagen im Bass kann ein trockenerer Anschlag oder ein Wirbel nötig sein, um die Töne zu verbinden.