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Form

Recital

Solokonzert eines einzelnen Künstlers, meist am Klavier; der Begriff geht auf Liszt zurück.

Was es bedeutet

Ein Recital ist ein Solokonzert eines einzelnen Künstlers, meist an einem Instrument wie dem Klavier, oder einer Sängerin oder eines Sängers mit Begleitung. Der Begriff geht auf das englische „to recite“ („vortragen“) zurück. Der Solist gestaltet das gesamte Programm allein und stellt dabei sein Können, seinen Geschmack und seine Musikalität in den Mittelpunkt.

Musikalische Verwendung

Als Konzertform wurde das Recital durch Franz Liszt bekannt, der 1840 in London einen Auftritt mit dem Titel „Recital“ gab, bei dem er allein spielte. Es setzte sich später als übliche Form des Solistenkonzerts durch. Das Programm besteht meist aus mehreren Stücken verschiedener Epochen, oft mit einer Zugabe am Ende. Pianisten spielen ein Recital häufig auswendig.

Abzugrenzen ist das Recital vom Konzert mit Orchester, bei dem der Solist von einem Orchester begleitet wird, und vom Kammerkonzert, bei dem mehrere Musiker gleichberechtigt spielen.

Spielpraxis

Stelle für ein Recital ein Programm zusammen, das deine Stärken zeigt und Abwechslung bietet: langsame und schnelle Stücke, verschiedene Stile. Plane deine Kondition ein und übe Auswendigspiel und Bühnenpräsenz gezielt.