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Instrument

Gitarre

Zupfinstrument mit sechs Saiten in der Stimmung E–A–d–g–h–e¹.

Was es bedeutet

Die Gitarre ist ein Zupfinstrument mit Griffbrett, Bünden und meist sechs Saiten. Die Standardstimmung lautet E–A–d–g–h–e¹, aufsteigend von der tiefsten zur höchsten Saite. Notiert wird die Gitarre im Violinschlüssel, sie klingt aber eine Oktave tiefer, als die Noten es angeben.

Musikalische Verwendung

Die Gitarre entwickelte sich aus spanischen und italienischen Instrumenten des 15. und 16. Jahrhunderts, zu denen die Vihuela gehört. Im 19. Jahrhundert prägten Komponisten und Spieler wie Francisco Tárrega ihre Spieltechnik, im 20. Jahrhundert Andrés Segovia, der sie als Konzertinstrument etablierte. Man unterscheidet die klassische Gitarre mit Nylonsaiten, die Westerngitarre mit Stahlsaiten und die elektrisch verstärkte E-Gitarre. Sie ist in Klassik, Flamenco, Folk, Rock und Jazz gleichermaßen zu Hause.

Abzugrenzen ist die Gitarre von der Laute, die einen gewölbten Korpus und meist mehrere gepaarte Saiten hat, und von der E-Gitarre, die ihren Klang über Tonabnehmer und Verstärker erhält. Auch von der Ukulele oder Mandoline unterscheidet sie sich durch Größe, Saitenzahl und Stimmung.

Spielpraxis

Achte beim Spielen auf einen entspannten Greifdruck und ein sauberes Zupfen mit gleichmäßiger Lautstärke. Stimme die Gitarre vor jedem Spielen, etwa mit einem Stimmgerät, denn schon kleine Abweichungen lassen Akkorde unrein klingen.