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Instrument

Kontrabass

Der Kontrabass ist das tiefste und größte gebräuchliche Streichinstrument. Seine Stimme steht im Bassschlüssel und klingt eine Oktave tiefer als notiert. Im Notenarchiv teilt er sich in Mozarts „Kleiner Nachtmusik“ eine Zeile mit dem Violoncello, bei Dvořák hat er eine eigene.

Bedeutung
tiefstes und größtes gebräuchliches Streichinstrument
Schlüssel
Bassschlüssel
Klang
eine Oktave tiefer als notiert
Leere Saiten
E1 – A1 – D2 – G2 (deutsch: Kontra-E, Kontra-A, D, G), in Quarten
Wortherkunft
italienisch contrabasso

Tiefstes Streichinstrument, eine Oktave versetzt

Der Kontrabass ist ein dem Violoncello ähnliches, jedoch größeres und tiefer gestimmtes Streichinstrument. Er steht im Bassschlüssel und klingt eine Oktave tiefer als notiert; das gilt auch für Gitarre und Kontrafagott. Das Violoncello gehört dagegen zu den Streichern, bei denen Klang und Notation einander entsprechen. Die vier Saiten sind meist in Quarten gestimmt, nicht in Quinten wie bei den anderen Orchesterstreichern.

Die vier leeren Saiten (klingend)

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So klingen die Saiten: E1, A1, D2, G2. Von Saite zu Saite liegt jeweils eine Quarte (E–A, A–D, D–G).

Dieselben Saiten, wie sie in der Stimme stehen

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In einer Kontrabassstimme stehen die Noten eine Oktave höher, als sie klingen. Diese Zeile ist zum Ansehen: Beim Spielen auf dem Kontrabass klingt jeder dieser Töne eine Oktave tiefer, also wie die Zeile darüber.

Cello und Kontrabass in einer Zeile

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Eine gemeinsame Zeile wird in Oktaven gespielt. Oben spielt das Cello, unten der Kontrabass, eine Oktave tiefer. Die Töne sind ein eigenes Beispiel und stehen hier, wie sie klingen.

Die zweite Zeile zeigt, wie die leeren Saiten in der Stimme aussehen, die dritte, was ein gemeinsamer Cello-Kontrabass-Part für das Ohr bedeutet. Bei solchen gemeinsamen Zeilen spielen Bassisten und Cellisten in Oktaven, die Bässe eine Oktave unter den Celli. Beispiele sind viele Sinfonien von Mozart und Haydn.

Mit 8 oder ohne

Eine kleine 8 unter dem Bassschlüssel weist auf die Oktavversetzung hin. Je nach Darstellung gilt sie beim Kontrabass als überflüssig oder wird in einigen Partituren gezeigt. Im Notenarchiv findest du beides:

Stück im ArchivBeschriftung der ZeileSchlüssel und Angaben
Eine kleine Nachtmusik, Partitur (Mozart)„Cello & Double Bass“, unterste von vier ZeilenBassschlüssel ohne 8, ein ♯
Eine kleine Nachtmusik, Einzelstimme (Mozart)„Cello & Double Bass“Bassschlüssel ohne 8, „Allegro“, f im ersten Takt
Sinfonie Nr. 9, 2. Satz, Partitur (Dvořák)„Contrabass“, unter „Cello“Bassschlüssel mit kleiner 8, fünf ♭, ppp, „con sordino“

In der Dvořák-Partitur hat nur der Kontrabass die 8, das Cello darüber nicht. Was die 8 in dieser Ausgabe genau bedeutet, steht nicht auf dem Blatt; in der Literatur gilt die 8 als mögliche Kennzeichnung der Oktavversetzung beim Kontrabass.

Kontrabass im Notenarchiv

Kontrabass und Cello gemeinsam

Eigene Zeile für den Kontrabass

Zum Üben: Schlage die Partitur der „Kleinen Nachtmusik“ auf und suche die unterste Zeile, „Cello & Double Bass“. Vergleiche die ersten vier Takte mit Violin 1: Der Rhythmus ist derselbe, die Töne liegen weit auseinander. Spiele dann die unterste Zeile eine Oktave tiefer, so wie der Kontrabass sie spielt.

Häufige Fehler

  • Die notierte Höhe für die klingende halten: Der Kontrabass klingt eine Oktave tiefer, als die Noten es sagen.
  • Die 8 für Pflicht halten: Sie kommt vor, ist aber nicht verbindlich.
  • Cello und Kontrabass gleichsetzen: Sie teilen sich eine Zeile, klingen dabei aber in Oktaven.