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Stimme

Soubrette

Leichter, heller Sopran für heitere Rollen.

Was es bedeutet

Die Soubrette ist ein Stimmfach für einen leichten, hellen Sopran, der mit einer bestimmten Rollencharakteristik verbunden ist: gespielt werden meist heitere, oft schelmische oder listige junge Frauenfiguren, häufig Zofen oder Dienerinnen.

Der Begriff bezeichnet damit sowohl eine Stimmlage als auch einen Rollentyp, die traditionell zusammengehören.

Musikalische Verwendung

Typische Soubretten-Partien sind etwa Despina in Mozarts Così fan tutte oder Adele in der Fledermaus von Johann Strauss: pfiffige, wortgewandte Figuren, die oft komisches Talent und schauspielerische Beweglichkeit verlangen.

Stimmlich braucht die Soubrette einen leichten, beweglichen Sopran, der nicht auf große dramatische Kraft, sondern auf Klarheit, Wendigkeit und Textverständlichkeit zielt.

Abzugrenzen ist die Soubrette vom lyrischen Sopran, der ernstere, liebende Frauenfiguren verkörpert, sowie vom Koloratursopran, dessen technische Virtuosität im Vordergrund steht, während bei der Soubrette der komödiantische Charakter zentral ist.

Spielpraxis

Arbeite als Soubrette an klarer Artikulation und komödiantischem Timing, da Text und Spiel ebenso wichtig sind wie der reine Gesang. Halte die Stimme leicht und beweglich, statt sie auf große dramatische Wirkung hin zu forcieren.