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Form

Fanfare

Signalartiges Stück für Blechbläser, meist auf Dreiklangstönen.

Was es bedeutet

Die Fanfare ist ein kurzes, signalartiges Musikstück für Blechbläser, meist Trompeten, auch Hörner und Posaunen. Sie baut sich überwiegend aus Dreiklangstönen auf und wird durch punktierte, energische Rhythmen und einen hellen, weit tragenden Klang geprägt.

Musikalische Verwendung

Der Ursprung der Fanfare liegt in Signalen von Jagd, Militär und Hof, die mit Naturinstrumenten geblasen wurden. Da Naturtrompeten und Waldhörner nur die Töne der Naturtonreihe hervorbringen, entstanden die typischen Dreiklangsmelodien fast von selbst. Später fand die Fanfare Eingang in Oper, Orchesterwerk und Filmmusik, um Auftritte anzukündigen, Feierlichkeit zu erzeugen oder eine Wende zu markieren. Bekannt ist Aaron Coplands Fanfare for the Common Man von 1942.

Abzugrenzen ist die Fanfare vom bloßen Signal, das nur eine Botschaft überbringt, und vom Marsch, der ein gleichmäßiges Gehtempo vorgibt. Auch bezeichnet „Fanfare“ zuweilen ein Blasorchester, besonders im französischen und niederländischen Sprachraum.

Spielpraxis

Spiele eine Fanfare mit klarem, energischem Ansatz und präzisen Notenlängen; punktierte Rhythmen sollen scharf, aber nicht hart erklingen. Achte im Ensemble auf gleichzeitigen Einsatz und gemeinsame Artikulation, denn bei so kurzen Stücken fällt jede Unsauberkeit sofort auf.