Forte
Forte, abgekürzt f, heißt „laut“. Es ist das Gegenstück zum Piano und steht auf der Skala der Lautstärken oberhalb von mezzoforte. Gemeint ist ein vollerer Ton, aber nicht „so laut wie möglich“: Das wäre fortississimo.
- Abkürzung
- f (kursiv)
- Bedeutung
- laut
- Eine Stufe leiser
- mezzoforte (mf)
- Eine Stufe lauter
- fortissimo (ff)
- Gegenpol
- piano (p)
Laut, aber relativ
Die Seite Dynamik nennt die Stufen von leise nach laut: pianissimo, piano, mezzopiano, mezzoforte, forte und fortissimo. Sie sind keine exakten Messwerte, sondern Bezugspunkte. Forte bedeutet im Streichquartett etwas anderes als im großen Orchester, entscheidend ist das Verhältnis zueinander. Die Seite Notations-Symbole beschreibt Forte als vollen Ton mit stärkerem Anschlag, Bogen oder Atem. Es ist nicht „so laut wie möglich“, das wäre fff. Die Skala läuft ppp – pp – p – mp – mf – f – ff – fff, bei Mahler, Strauss und Schostakowitsch noch darüber hinaus.
| Zeichen | Name | Bedeutung |
|---|---|---|
| pp | pianissimo | sehr leise |
| p | piano | leise |
| mp | mezzopiano | mittelleise |
| mf | mezzoforte | mittellaut |
| f | forte | laut |
| ff | fortissimo | sehr laut |
Ein wirkungsvolles Forte braucht laut der Seite Dynamik ein vorangehendes Piano, von dem es sich abhebt. Wer immer gleich laut spielt, verschenkt den ausdrucksstärksten Baustein überhaupt. Der Sonderfall Fortepiano (fp) bezeichnet den starken Anschlag mit sofortigem Zurückgehen ins Leise, siehe Fortepiano.
Forte und Tempo
Die Seite Werkzeuge warnt: Lautstärke und Tempo koppeln sich im Körper fast automatisch. Es wird schneller, wenn es lauter wird. Deshalb sollte man laute Stellen ausdrücklich mit Klick üben.
Forte im Notenbild
Gitarre
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Etüde Nr. 7 Matteo Carcassi, op. 60 Nr. 7 · Gitarre · 2 Seiten
„Allegro“, 4/4-Takt. Die Etüde beginnt mit f, in Takt 5 setzt f neu ein, nach dem Wiederholungszeichen steht f in Takt 9. Dazwischen stehen „dim.“ und „cresc.“.
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Etüde Nr. 14 Matteo Carcassi, op. 60 Nr. 14 · Gitarre · 2 Seiten
Zwei Kreuze in der Vorzeichnung. Auf Seite 2 steht in den Schlusstakten zuerst f, dann ff über den Akkorden A und D.
Häufige Fehler
- Forte als Maximum spielen: Dafür gibt es ff und fff.
- Ohne Kontrast spielen: Ein f wirkt nur gegen ein vorangehendes p.
- Schneller werden: Lautstärke zieht das Tempo mit.
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Verwandte Begriffe
PianoPianissimoFortepianoCrescendoAkzentSubitoDynamikMezzoforte
Redaktion: Maik Krohm · fachlich geprüft am 03.10.2026
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