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Instrument

Kontrabasstuba

Tiefste Tuba im Orchester.

Was es bedeutet

Die Kontrabasstuba ist die tiefste Bauform der Tuba, gebräuchlich in C und in B. Sie klingt eine Quarte beziehungsweise eine Quinte tiefer als die Basstuba in F oder Es und wird im Orchester klingend im Bassschlüssel notiert. Ihr Rohr ist entsprechend länger, der Schallbecher größer, die Mensur weit und konisch. Vier bis sechs Ventile sind üblich; die zusätzlichen dienen vor allem der Intonationskorrektur und der Erschließung der tiefsten Lage. Verwandt und teils gleichbedeutend gebraucht wird der Name Kontrabasstuba für das in Blasorchestern verbreitete Bombardon.

Musikalische Verwendung

Im Sinfonieorchester liefert sie das unterste Fundament der Blechgruppe und stützt Posaunen und Hörner; ihr Klang ist rund und breit statt scharf, weshalb sie den Gesamtklang trägt, ohne ihn zu übertönen. In vielen Orchestern ist sie das Standardinstrument des Tubisten, während die kleinere Tuba in F für hohe, solistische Partien verwendet wird; die Wahl richtet sich nach dem Werk. In Blasorchester und Brass Band bildet sie zusammen mit weiteren Tuben die Bassgruppe. Entscheidend für den Gesamteindruck ist, dass sie trotz der Tiefe Deutlichkeit bewahrt.

Spielpraxis

Rechne mit sehr hohem Luftverbrauch und plane Atemstellen früh; der Ton lebt von ruhigem, breitem Luftstrom, nicht von Druck. Nutze die Zusatzventile, um die tiefen Ventilkombinationen zu korrigieren, die in Grundstellung zu hoch liegen, und lerne die gebräuchlichen Ausweichgriffe. In der Tiefe spricht der Ton verzögert an — setze früher an, damit er im Ensemble rechtzeitig steht. Achte auf eine Haltung, bei der das Gewicht auf Stuhl oder Ständer ruht. Entleere Kondenswasser regelmäßig aus allen Bögen und halte Ventile und Züge gepflegt.

die Wahl zwischen großer und kleiner Tuba zum Repertoire gehört: Für hohe, bewegliche Partien ist ein Instrument in F oder Es oft die bessere Lösung, für fundamentale Basslinien die große Bauform. Kläre das vor der Einstudierung. Achte auf Deutlichkeit in der Tiefe, weil der Ton sonst zu einem unbestimmten Brummen wird; kurze, klare Artikulation hilft mehr als Lautstärke. Prüfe die Stimmung nach dem Anwärmen erneut und kontrolliere die tiefen Ventilkombinationen mit dem Ohr.