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Instrument

Panflöte

Reihe aneinandergefügter, unten verschlossener Pfeifen unterschiedlicher Länge.

Was es bedeutet

Die Panflöte besteht aus einer Reihe aneinandergefügter Pfeifen unterschiedlicher Länge, die am unteren Ende verschlossen sind. Der Spieler bläst über die obere Kante der Pfeifen, ähnlich wie beim Blasen über eine Flaschenöffnung, und wechselt durch Wandern des Mundes von Pfeife zu Pfeife. Jede Pfeife klingt einen Ton; die Länge bestimmt die Tonhöhe. Das Material ist meist Bambus oder Schilfrohr, seltener Holz.

Musikalische Verwendung

Der Name geht auf den griechischen Gott Pan zurück, der in der Sage die Syrinx erfand. Die Panflöte ist weltweit verbreitet, etwa in den Anden als Zampoña oder Siku und in Rumänien als Nai. Der Klang ist weich, hauchig und etwas geheimnisvoll. Der rumänische Nai-Spieler Gheorghe Zamfir machte das Instrument im 20. Jahrhundert international bekannt.

Abzugrenzen ist die Panflöte von der Blockflöte und Querflöte, bei denen ein einzelnes Rohr durch Grifflöcher mehrere Töne liefert, und vom Prinzip der Orgelpfeife, das dem der gedackten Pfeife ähnelt.

Spielpraxis

Lege die Lippen leicht an die Kante der Pfeife und blase in einem flachen Winkel über sie. Übe zunächst einzelne Pfeifen, bis der Ton sauber anspricht, und wandere dann ruhig von Pfeife zu Pfeife. Kurze Pfeifen brauchen wenig Luft, lange mehr.