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Instrument

Psalterium

Historisches, harfenähnliches Zupfinstrument mit dreieckigem Rahmen ohne Resonanzkörper, mit den Fingern gespielt.

Was es bedeutet

Das Psalterium ist ein historisches Zupfinstrument des Mittelalters und der Renaissance. Es besteht aus einem flachen, meist dreieckigen oder trapezförmigen Kasten, über dem mehrere Saiten gespannt sind. Der Spieler hält es auf dem Schoß oder vor der Brust und zupft die Saiten mit den Fingern oder einem Federkiel. Der Klang erinnert an eine Harfe, ist aber heller und feiner.

Musikalische Verwendung

Der Name geht auf das griechische „psalterion“ zurück, ein Saiteninstrument, das zum Vortrag der Psalmen diente. Das Psalterium war im Mittelalter weit verbreitet und ist auf zahlreichen Bildern von Engeln und Königen zu sehen. Es gilt als Vorläufer von Instrumenten wie dem Hackbrett, bei dem die Saiten geschlagen werden, und mit seiner Tastatur später von Cembalo und Klavier.

Abzugrenzen ist das Psalterium von der Harfe, deren Saiten frei ohne Kasten in einem Rahmen stehen, und vom Hackbrett, bei dem die Saiten mit Schlägeln angeschlagen werden.

Spielpraxis

Wenn du ein Psalterium spielst, zupfe die Saiten mit gleichmäßigem Druck, damit der Klang klar bleibt. Dämpfe Saiten, die nicht klingen sollen, mit der anderen Hand.