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Notation

Funktionsbezeichnung

Symbol für die harmonische Funktion eines Akkords: T für Tonika, S für Subdominante, D für Dominante. Es sagt, welche Rolle ein Akkord in der Tonart spielt, nicht, wie er heißt.

Hauptfunktionen
T, S, D
Moll
kleine Buchstaben für Mollakkorde: t, s
Gegenstück
Stufenzahlen (I, IV, V)
Lehre
Funktionstheorie

Dieselbe Akkordfolge lässt sich auf zwei Arten beschreiben. Mit Stufenzahlen sagt man „I–IV–V–I“ und zählt, auf welcher Tonleiterstufe der Akkord steht. Mit Funktionsbezeichnungen sagt man „T–S–D–T“ und beschreibt, was der Akkord in der Tonart tut. Die Funktionstheorie ordnet jeden Akkord einer von drei Hauptfunktionen zu.

C (T)TF (S)SG (D)DC (T)T
SymbolFunktionAkkord in C-DurWirkung
TTonikaC–E–GRuhe, Ziel
SSubdominanteF–A–CWeg vom Ziel, öffnet
DDominanteG–H–DSpannung, drängt zur Tonika

Was die Symbole bedeuten

Die Tonika ist der Ruhepunkt, auf dem die Musik beginnt und endet. Die Dominante erzeugt Spannung und löst sich in die Tonika auf. Die Subdominante liegt auf der anderen Seite der Tonika und führt meist zur Dominante weiter. Im Beispiel oben hörst du den Weg von der Ruhe über die Öffnung und die Spannung zurück zur Ruhe.

Groß und klein

Große Buchstaben stehen für Durakkorde, kleine für Mollakkorde: T ist die Dur-Tonika, t die Moll-Tonika. In Moll schreibt man deshalb meist t und s; erklingt die Dominante dort als Durakkord mit Leitton, bekommt sie ein großes D. Das Grundprinzip bleibt in beiden Geschlechtern: Ein Symbol steht für eine Rolle, nicht für einen Akkordnamen. Welcher Akkord die Rolle übernimmt, hängt von der Tonart ab.

Zum Üben: Spiele oder singe die vier Akkorde des Beispiels und achte darauf, wo du Spannung und wo du Ruhe spürst. Die Dominante ist der Akkord, der „nach Hause“ will.