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Notation

Linke Hand

Die linke Hand bezeichnet am Klavier die untere Stimme. Sie steht im Notenbild auf der unteren Zeile des Klaviersystems, meist im Bassschlüssel, und spielt oft Bass und Begleitung. Am Klavier werden rechte und linke Hand getrennt notiert.

Zeile
untere des Klaviersystems
Schlüssel
meist Bassschlüssel (F-Schlüssel)
Rolle
Bass und Begleitung
Gegenstück
rechte Hand: Violinschlüssel

Die untere Zeile

Das Klavier braucht beide Schlüssel gleichzeitig, weil rechte und linke Hand getrennt notiert werden. Die rechte Hand steht im Violinschlüssel, die linke meist im Bassschlüssel, dem F-Schlüssel, dessen beiden Punkte die vierte Linie von unten umschließen: den Ton f. Er steht für tiefe Lagen. Die Eselsbrücken für den Bassschlüssel: Auf den Linien von unten G–H–D–F–A: „Geht Hans durch Frankfurts Altstadt“, in den Zwischenräumen A–C–E–G: „Alle Cellisten essen Gurken“.

Das mittlere C liegt im Bassschlüssel auf der ersten Hilfslinie oberhalb des Systems. Genau dieser Ton verbindet die beiden Schlüssel am Klavier.

Was die linke Hand spielt

In der Regel spielt sie Bass und Akkorde. Im Ragtime ist sie ein Beispiel für gleichmäßigen Puls: Die linke Hand rührt sich rhythmisch nie von der Stelle, und genau deshalb kann die rechte synkopierte Rhythmen spielen. Beim Üben hilft eine feste Abfolge: Zuerst nur die linke Hand über das ganze Stück, dann nur die rechte, dann beide.

Klavier

Zum Üben: Spiele jede Hand einzeln, bevor du beide zusammensetzt. Im Modul Noten lesen übst du den Bassschlüssel, nachdem der Violinschlüssel sitzt. Wer den Bassschlüssel wie einen Violinschlüssel liest, bekommt jeden Ton falsch.

Häufige Fehler

  • Falsch gelesener Schlüssel: Die linke Hand steht meist im Bassschlüssel, nicht im Violinschlüssel.
  • Zu früh beide Hände zusammen: Erst jede Hand einzeln sicher spielen.
  • Linke Hand als bloße Begleitung abtun: Sie trägt oft Bass und Puls, in manchen Stücken auch eine eigene Melodie.