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Notation

Schlüssel

Der Schlüssel am Anfang jeder Notenzeile legt fest, welcher Ton auf welcher Linie liegt. Ohne ihn hätten die Linien keine feste Bedeutung. Die beiden wichtigsten sind der Violinschlüssel für hohe und der Bassschlüssel für tiefe Lagen.

Violinschlüssel
G-Schlüssel auf der 2. Linie: g′
Bassschlüssel
F-Schlüssel auf der 4. Linie: f
C-Schlüssel
z. B. Altschlüssel (Bratsche)
Gilt für
die ganze Zeile

Der Schlüssel fixiert die Tonhöhe

Der Violinschlüssel, auch G-Schlüssel, umkreist mit seinem eingerollten Mittelpunkt die zweite Linie von unten und bestimmt sie als g′. Er wird für hohe Lagen verwendet: Gesang, Geige, Flöte, Trompete und die rechte Hand am Klavier. Der Bassschlüssel, der F-Schlüssel, umschließt mit seinen beiden Punkten die vierte Linie von unten, den Ton f. Er steht für tiefe Lagen: Cello, Kontrabass, Posaune, Fagott und die linke Hand am Klavier.

Derselbe Notenkopf bedeutet je nach Schlüssel einen ganz anderen Ton. Deshalb steht der Schlüssel immer zuerst und gilt für die ganze Zeile. Daneben gibt es C-Schlüssel, etwa den Altschlüssel (auch Bratschenschlüssel genannt), die erst für Fortgeschrittene wichtig werden, sowie Schlagzeug- und Tabulaturschlüssel.

Schlüssel in der Praxis

Das Klavier braucht beide Schlüssel gleichzeitig, weil rechte und linke Hand getrennt notiert werden. Ein Melodieinstrument oder Gesang kommt meist mit einem aus. Wie das aussieht, zeigen die folgenden Notenblätter.

Klavier

Orchester

Zum Üben: Im Modul Noten lesen startest du im Violinschlüssel, erweiterst dann auf den Bassschlüssel und schließlich auf Hilfslinien. Prüfe vor jeder Zeile den Schlüssel. Lerne zuerst nur die fünf Linientöne des Violinschlüssels sicher (e–g–h–d–f), dann die vier Zwischenraumtöne (f–a–c–e).

Häufige Fehler

  • Schlüssel übersehen: Wer den Bassschlüssel wie einen Violinschlüssel liest, bekommt jeden Ton falsch.
  • Schlüsselwechsel nicht bemerken: Mitten in der Zeile kann ein kleiner Schlüssel stehen.
  • Immer nur über Eselsbrücken lesen: Das Herleiten dauert länger als der Takt. Ziel ist, Töne direkt zu erkennen.