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Notation

Notenname

Der Notenname ist der Buchstabenname eines Tones. Im deutschsprachigen Raum heißen die sieben Stammtöne C, D, E, F, G, A, H. Mit Kreuz oder b entstehen daraus alle weiteren Namen. International steht für das deutsche H ein B.

Sieben Buchstaben

Das Tonsystem kennt sieben Stammtöne: C, D, E, F, G, A, H, im englischsprachigen Raum mit B statt H. Das H wurde im Deutschen für den Stammton beibehalten, international setzte sich B durch. Beim Lesen englischer Noten und Akkordsymbole steht B daher für unser H. Nach dem H beginnt die Reihe eine Oktave höher von vorn. Weil sich die Namen wiederholen, zeigt die Oktavbezeichnung die Lage: große Oktave (große Buchstaben), kleine Oktave (kleine Buchstaben), eingestrichene Oktave (c′), zweigestrichene (c″).

Stammtöne mit Kreuz und b

c cis d es e f fis g as a b h

Die zwölf Namen einer Oktave von c bis h: Stammtöne und die veränderten Töne mit -is und -es. Das deutsche b ist der Ton B♭, das h der Ton, der international B heißt.

Veränderte Töne

Jeder Stammton kann durch ein Kreuz um einen Halbton erhöht oder durch ein b um einen Halbton erniedrigt werden, durch Doppelkreuz oder Doppel-b sogar um zwei. Im Deutschen kommt die Silbe -is oder -es an den Namen. Drei Ausnahmen: aus h wird b (nicht „Hes“), aus e wird es, aus a wird as (nicht „Aes“).

VeränderungDeutschBeispielAusnahmen
Kreuz ♯Silbe -isc → cis, f → fiskeine
b ♭Silbe -esd → des, g → gesh → b, e → es, a → as

Der Name eines Tones richtet sich nach seiner Funktion, nicht nach seiner Tonhöhe. In A-Dur heißt der dritte Ton cis und nicht des, obwohl beide am Klavier dieselbe Taste sind, weil eine Tonleiter jede Stufe genau einmal verwendet: a, h, cis, d, e, fis, gis. Schriebe man des, käme der Buchstabe d zweimal vor und c gar nicht. Von c nach e sind es vier Halbtöne und drei Buchstaben, also eine Terz; von c nach fes sind es ebenfalls vier Halbtöne, aber vier Buchstaben, also eine verminderte Quarte: gleicher Klang, andere Bedeutung.

Zum Üben: Das Modul Töne benennen arbeitet ohne Notenbild und fragt Tonnamen, Stufen und Abstände in Textform. Der feste Rechenweg: erst den Buchstaben bestimmen, indem man die Stufen zählt, dann die Halbtöne nachprüfen und das Vorzeichen ergänzen. Üben lohnt sich besonders in unbequemen Tonarten wie Des-Dur und Fis-Dur.

Häufige Fehler

  • Enharmonischer Kurzschluss: Statt gis wird as genannt, weil es auf dem Instrument gleich klingt. In der Notation zählt der Name, nicht der Klang.
  • Halbtonschritte im Stammtonmaterial übersehen: Zwischen e und f sowie zwischen h und c liegt nur ein Halbton.
  • Doppelvorzeichen vergessen: In entlegenen Tonarten und bei verminderten Intervallen kommen Doppelkreuze tatsächlich vor.