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Notation

Notenname

Buchstabenname eines Tones.

Was es bedeutet

Der Notenname ist die Bezeichnung eines Tones durch einen Buchstaben. Im deutschen Sprachraum lauten die sieben Stammtöne C, D, E, F, G, A, H. Die Besonderheit liegt beim letzten: Was im englischen Sprachgebrauch B heißt, ist im Deutschen H, und der Buchstabe B bezeichnet den um einen Halbton tieferen Ton. Diese Abweichung geht auf das mittelalterliche Nebeneinander eines „harten" und eines „weichen" b zurück, aus dem sich zwei verschiedene Zeichen und schließlich zwei Tonnamen entwickelten.

Im Notenbild

Veränderte Töne werden durch Endungen gebildet: -is für die Erhöhung, -es für die Erniedrigung, also cis und des, fis und ges. Bei e und a lautet die erniedrigte Form es und as, bei h heißt sie b. Doppelte Veränderungen verdoppeln die Silbe: cisis, deses. Die Oktavlage wird durch Schreibweise und Striche angegeben — Großbuchstaben für die große Oktave, Kleinbuchstaben für die kleine, mit Strichen für die ein-, zwei- und dreigestrichene Oktave; der Kammerton ist demnach das a'.

Musikalische Verwendung

Neben den Buchstabennamen stehen die Silben der Solmisation, die nicht einen absoluten Ton, sondern eine Stufe innerhalb der Tonart bezeichnen — beim beweglichen Do zumindest. Im romanischen Sprachraum haben sich die Silben allerdings als feste Tonnamen durchgesetzt, sodass do dort dem deutschen c entspricht und si dem H. Wer mit Ausgaben und Literatur aus verschiedenen Sprachräumen arbeitet, muss diese drei Systeme auseinanderhalten.

Abzugrenzen ist der Notenname als Bezeichnung des Tones vom Namen des Notenwertes, der die Dauer betrifft.

Spielpraxis

Sprich beim Üben die Tonnamen mit, besonders in ungewohnten Lagen und bei vielen Vorzeichen — das verbindet Schriftbild, Name und Griff. Achte im Austausch mit Musizierenden aus anderen Sprachräumen auf das H: Ein englisches B meint das deutsche H, ein englisches B flat das deutsche b. Wenn du Tonhöhen notierst oder durchgibst, nenne im Zweifel auch die Oktavlage.