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Notation

Kreuz

Das Kreuz ♯ ist das Erhöhungszeichen: Es erhöht einen Ton um einen Halbton. Im deutschen Namen kommt dabei die Silbe -is dazu, aus c wird cis, aus f wird fis. Als Vorzeichen am Zeilenanfang legt es eine Kreuztonart fest.

Wirkung
erhöht um einen Halbton
Namensbildung
Silbe -is (c → cis)
Gegenstück
♭ (erniedrigt)
Aufheben
Auflösungszeichen ♮

Wie lange ein Kreuz gilt

Wie lange ein Kreuz gilt, hängt davon ab, wo es steht: als Versetzungszeichen im Takt oder als Vorzeichen am Zeilenanfang, wo es die Tonart bestimmt. Den Unterschied erklärt die Seite Vorzeichen. Daneben gibt es das Doppelkreuz (um zwei Halbtöne erhöht) und, jenseits der Standardnotation, Vierteltonzeichen. Alle sind in der Symbolbibliothek Notationssymbole abgebildet.

Kreuztonarten

Die Kreuze erscheinen in der Vorzeichnung immer in derselben Reihenfolge: fis, cis, gis, dis, ais, eis, his. Das Wortspiel „Frische Clowns gehen direkt auf Eis-Hockey“ merkt sich die Reihenfolge. Jedes aufeinanderfolgende Kreuz liegt eine reine Quinte vom vorigen entfernt: der Quintenzirkel aus anderer Sicht.

KreuzeDur-TonartNeues KreuzParallele Moll
1G-Durfise-Moll
2D-Durcish-Moll
3A-Durgisfis-Moll
4E-Durdiscis-Moll
5H-Duraisgis-Moll
6Fis-Dureisdis-Moll

Die Tabelle zeigt es: Das neue Kreuz liegt jeweils einen Halbton unter der Tonika; bei einem Kreuz (fis) ist das G-Dur. Wie man daraus die Tonart abliest, einschließlich der Regel für die b-Tonarten, steht auf der Seite Tonart.

Zum Üben: Auf den ersten Stufen von Vorzeichen & Tonarten bleibt es bei wenigen Vorzeichen und reinen Durtonarten, später kommen alle sieben Kreuz- und b-Tonarten dazu. In Töne benennen übst du die Schreibweise veränderter Töne.

Häufige Fehler

  • Kreuz und b verwechseln: Das Kreuz erhöht, das b erniedrigt.
  • cis und des gleichsetzen: Sie klingen gleich, werden aber je nach Tonart verschieden geschrieben.