D-Dur
Dur-Tonart mit zwei Kreuzen (fis, cis); Paralleltonart zu h-Moll.
Was es bedeutet
D-Dur ist eine Durtonart mit zwei Kreuzvorzeichen, fis und cis. Ihre Paralleltonart, also die Molltonart mit denselben Vorzeichen, ist h-Moll; ihre gleichnamige Molltonart d-Moll steht mit einem b-Vorzeichen in deutlichem Kontrast dazu.
Im Notenbild
Die Tonleiter von D-Dur besteht aus den Tönen d, e, fis, g, a, h, cis, d. Im Notenbild erscheinen die beiden Kreuze auf den Linien beziehungsweise Zwischenräumen für f und c.
Musikalische Verwendung
D-Dur gilt traditionell als eine besonders helle und klangvolle Tonart, weil sie den leeren Saiten von Violine und Viola (d und a) sowie den Naturtönen von Trompeten und Pauken der Barockzeit besonders entgegenkommt. Aus diesem Grund wurde sie häufig für festliche, strahlende Orchesterwerke gewählt, etwa für zahlreiche Barock- und Klassik-Sinfonien sowie für Solokonzerte, die auf den offenen Klang von Streichern und Blechbläsern setzen.