G-Dur
Dur-Tonart mit einem Kreuz (fis); Paralleltonart zu e-Moll.
Was es bedeutet
G-Dur ist die Durtonart mit einem Kreuz in der Vorzeichnung, dem fis. Ihr Grundton ist g, ihre Mollparallele e-Moll. Die Tonleiter lautet g, a, h, c, d, e, fis, g. Im Quintenzirkel liegt sie einen Schritt auf der Kreuzseite von C-Dur entfernt und ist damit die Dominanttonart zu C-Dur.
Musikalische Verwendung
G-Dur gilt als Tonart von heiterem, natürlichem und oft pastoralem Ausdruck und liegt Streichinstrumenten und Gitarren gut, weil mehrere Leersaiten zur Tonart gehören. Bekannte Werke in G-Dur sind Johann Sebastian Bachs drittes Brandenburgisches Konzert, Wolfgang Amadeus Mozarts Eine kleine Nachtmusik KV 525 und Ludwig van Beethovens viertes Klavierkonzert op. 58.
Abzugrenzen ist G-Dur von Ges-Dur, das trotz ähnlichen Namens sechs Bs führt, und von e-Moll, der Mollparallele mit gleicher Vorzeichnung, aber nachdenklicherem Charakter. Von C-Dur unterscheidet sich G-Dur nur durch das fis statt f.
Spielpraxis
Übe die Tonleiter und die Dreiklänge g–h–d, c–e–g und d–fis–a langsam und achte auf das fis als einziges Vorzeichen. Auf Streichinstrumenten nutze die Resonanz der leeren Saiten g und d für einen vollen Klang.