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Tonart

E-Moll

Moll-Tonart mit einem Kreuz; Paralleltonart zu G-Dur.

Was es bedeutet

E-Moll ist die Molltonart mit einem Kreuz in der Vorzeichnung, dem fis. Ihr Grundton ist e, ihre Durparallele G-Dur. In harmonischer und melodischer Form kommt zusätzlich dis als erhöhte siebte Stufe zum Leitton hinzu.

Musikalische Verwendung

E-Moll gehört auf der Gitarre zu den unmittelbar zugänglichsten Tonarten, da der Grundtongriff über mehrere Leersaiten hinweg gegriffen wird und dadurch einen vollen, resonanzreichen Klang erzeugt. Aus diesem Grund erscheint E-Moll häufig in Volksliedern, Rock- und Popmusik sowie in gitarrenbegleiteten Kompositionen mit dunklem, oft melancholischem Charakter.

Abzugrenzen ist E-Moll von seiner Durparallele G-Dur, die dieselbe Vorzeichnung, aber einen anderen Grundton und damit einen hellen statt dunklen tonalen Charakter besitzt. Auch von Es-Moll, das trotz ähnlichen Namens eine völlig andere, weit entfernte Tonart mit sechs Bs ist, unterscheidet sich E-Moll deutlich.

Spielpraxis

Nutze auf der Gitarre in E-Moll gezielt die klingenden Leersaiten, um Akkordgriffe voller und resonanter zu gestalten, etwa indem du Melodielinien so wählst, dass sie mit den offenen Saiten zusammenklingen. Achte bei der harmonischen Molltonleiter besonders auf die erhöhte siebte Stufe dis, die als Leitton zum Grundton e strebt und beim Üben separat trainiert werden sollte.