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Tonart

C-Dur

Dur-Tonart ohne Vorzeichen; Paralleltonart zu a-Moll.

Was es bedeutet

C-Dur ist die Durtonart ohne Vorzeichen: Ihre Tonleiter besteht ausschließlich aus den Stammtönen c, d, e, f, g, a und h. Ihr Grundton ist c, ihre Mollparallele a-Moll. Am Klavier entspricht sie genau den weißen Tasten, was sie zur einfachsten Tonart im Notenbild macht.

Musikalische Verwendung

Wegen ihrer Vorzeichenfreiheit dient C-Dur häufig als Ausgangs- und Referenzpunkt beim Erlernen von Musiktheorie und Klavierspiel: Am Quintenzirkel steht sie an der Spitze, von der aus sich Kreuz- und B-Tonarten in beide Richtungen entfalten. In der Kompositionsgeschichte wurde ihr wegen dieser Schlichtheit oft ein besonders klarer, „unschuldiger“ oder festlicher Charakter zugeschrieben, etwa in Ludwig van Beethovens erster Sinfonie (1800) oder im Finale seiner fünften Sinfonie (1808).

Abzugrenzen ist die Vorzeichenfreiheit der Tonart von ihrer klanglichen Beschaffenheit: C-Dur ist auf gleichstufig gestimmten Instrumenten keinesfalls „reiner“ oder anders gestimmt als andere Durtonarten, ihre besondere Stellung ist rein notationsbedingt.