C-Dur
C-Dur ist die Durtonart auf dem Grundton c. Sie kommt ohne Vorzeichen aus, besteht nur aus Stammtönen und ist deshalb die Standardtonart zum Kennenlernen von Tonleiter und Stufenakkorden. Ihre Paralleltonart a-Moll hat genau dieselben Töne.
Die Tonleiter ohne Vorzeichen
Die Dur-Tonleiter folgt dem Muster Ganz, Ganz, Halb, Ganz, Ganz, Ganz, Halb. Auf dem Grundton c ergibt das lauter Stammtöne, am Klavier die weißen Tasten von c bis c. Deshalb steht C-Dur ohne Vorzeichen. Wer dasselbe Muster auf G beginnt, braucht ein fis, damit der Halbtonschritt an der richtigen Stelle liegt.
C-Dur-Tonleiter
Nur weiße Tasten. Die Halbtonschritte liegen zwischen der dritten und vierten und zwischen der siebten und achten Stufe. Markiert ist der Leitton h, der einen Halbton unter dem Grundton liegt und nach oben zieht.
Die Akkorde von C-Dur
Baut man auf jeder Stufe einen Dreiklang aus tonleitereigenen Tönen, entstehen sieben Akkorde. Die Reihenfolge Dur–Moll–Moll–Dur–Dur–Moll–vermindert gilt in jeder Durtonart, nur die Töne wechseln.
| Stufe | Akkord | Töne | Qualität |
|---|---|---|---|
| I | C | c–e–g | Dur |
| ii | Dm | d–f–a | Moll |
| iii | Em | e–g–h | Moll |
| IV | F | f–a–c | Dur |
| V | G | g–h–d | Dur |
| vi | Am | a–c–e | Moll |
| vii° | H° | h–d–f | vermindert |
Die drei Hauptfunktionen sind Tonika (C), Subdominante (F) und Dominante (G). Die Folge I–V–vi–IV ist in C-Dur C–G–Am–F und trägt unzählige Songs. Die ausführliche Herleitung steht auf der Seite Stufenakkorde.
C-Dur oder a-Moll?
Beide Tonarten stehen ohne Vorzeichen, denn a-Moll ist die Paralleltonart von C-Dur. Der Schluss entscheidet: Endet die Melodie auf c und der letzte Akkord ist C-Dur, steht das Stück in C-Dur. Ein Versetzungszeichen vor g (gis) ist dagegen ein deutliches Zeichen für a-Moll, weil C-Dur kein gis braucht.
Im Quintenzirkel steht C-Dur oben. Im Uhrzeigersinn kommt mit G-Dur ein Kreuz dazu, gegen den Uhrzeigersinn mit F-Dur ein b.
Stücke in C-Dur
Diese Notenblätter liegen im Archiv und stehen in C-Dur. Die Tonart lässt sich an der fehlenden Vorzeichnung und am Schlussakkord erkennen.
Klavier
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Präludium C-Dur Johann Sebastian Bach, BWV 846, Das Wohltemperierte Clavier I, Nr. 1 · Klavier · 2 Seiten
4/4-Takt ohne Vorzeichen. Das Stück besteht aus gebrochenen Akkorden.
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Invention Nr. 1 C-Dur Johann Sebastian Bach, BWV 772, aus: Zweistimmige Inventionen · Klavier · 2 Seiten
Zwei Stimmen, ohne Vorzeichen. Mit fis im vierten Takt steht kurz ein Ton außerhalb der Tonart. Das Stück endet auf einem C-Dur-Akkord mit Fermate.
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Sonatine C-Dur Muzio Clementi, op. 36 Nr. 1 · Klavier · 3 Seiten
Überschrieben „Spiritoso“, ohne Vorzeichen. Der Anfang beginnt mit dem Grundton c, der erste Satz endet in Takt 38 wieder auf c.
Häufige Fehler
- Keine Vorzeichen, also immer C-Dur: Auch a-Moll steht ohne Vorzeichen. Erst der Schluss und der Grundton klären die Tonart.
- Das fis in der Invention als Tonartwechsel lesen: Ein einzelnes Versetzungszeichen färbt eine Stelle, bedeutet aber nicht automatisch einen neuen Tonartbereich.
- Schreibweise: Durtonarten schreibt man mit großem Anfangsbuchstaben (C-Dur), Molltonarten mit kleinem (a-Moll).
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Verwandte Begriffe
Dura-MollG-DurF-DurTonleiterStufenakkordTonartParalleltonartQuintenzirkelLeitton
Redaktion: Maik Krohm · fachlich geprüft am 03.10.2026
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