F-Dur
Dur-Tonart mit einem B (b); Paralleltonart zu d-Moll.
Was es bedeutet
F-Dur ist die Durtonart mit einem B in der Vorzeichnung, dem b. Ihr Grundton ist f, ihre Mollparallele d-Moll. Die Tonleiter lautet f, g, a, b, c, d, e, f; im Quintenzirkel liegt sie einen Schritt auf der B-Seite von C-Dur entfernt, die Tonart ist also die Subdominanttonart zu C-Dur.
Musikalische Verwendung
F-Dur gilt als Tonart von ruhigem, freundlichem und oft pastoralem Charakter. Ludwig van Beethovens sechste Sinfonie, die Pastorale, steht in F-Dur, ebenso Johann Sebastian Bachs erstes Brandenburgisches Konzert. Das Horn in F, das über lange Zeit als Standardhorn diente, macht F-Dur zu einer klanglich besonders vertrauten Tonart im Orchester.
Abzugrenzen ist F-Dur von Fis-Dur, das trotz ähnlichen Namens sechs Kreuze führt, und von d-Moll, der Mollparallele mit gleicher Vorzeichnung, aber ernsterem Charakter. Die enge Verwandtschaft mit C-Dur zeigt sich darin, dass beide Tonleitern sich nur in einem Ton, dem b statt h, unterscheiden.
Spielpraxis
Übe die Tonleiter und die Dreiklänge f–a–c, b–d–f und c–e–g langsam und achte auf das b als einziges Vorzeichen. Auf Streichinstrumenten und beim Singen ist auf die reine Intonation der Terz a über f zu achten, die tief genug liegen soll.