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Tonart

A-Dur

Dur-Tonart mit drei Kreuzen; Paralleltonart zu fis-Moll.

Was es bedeutet

A-Dur ist die Durtonart, deren Tonleiter auf dem Grundton A aufbaut: a–h–cis–d–e–fis–gis–a. Sie gehört zu den kreuztonartigen Tonarten und liegt im Quintenzirkel drei Schritte auf der Kreuzseite von C-Dur entfernt.

Ihre Paralleltonart, also die Molltonart mit derselben Vorzeichnung, ist fis-Moll. Beide Tonarten teilen sich dieselben drei Kreuze und dieselben Tonvorräte, unterscheiden sich aber in Grundton und Klangcharakter.

Im Notenbild

A-Dur wird mit drei Kreuzen vorgezeichnet: Fis, Cis und Gis. Diese drei Erhöhungen erscheinen am Beginn jeder Zeile direkt nach dem Notenschlüssel und gelten für alle Töne f, c und g im gesamten Stück, sofern sie nicht durch ein Auflösungszeichen oder eine andere Alteration verändert werden.

Musikalische Verwendung

A-Dur gilt traditionell als eine freundliche, oft festliche und strahlende Tonart. Sie wird von Streichinstrumenten wie Violine und Gitarre gern genutzt, da mehrere ihrer leeren Saiten (A, E) genau in dieser Tonart klingen und dadurch ein besonders resonanzreicher Klang entsteht.

In der klassischen und romantischen Musik erscheint A-Dur häufig in Werken heiteren, tänzerischen oder lyrischen Charakters. Bekannte Beispiele sind etwa Beethovens siebte Sinfonie, deren zentrale Tonart A-Dur ist, oder zahlreiche Kammermusikwerke für Streichinstrumente.

Spielpraxis

Übe die A-Dur-Tonleiter zunächst langsam über zwei Oktaven und achte besonders auf die drei erhöhten Töne Fis, Cis und Gis, da sie leicht mit ihren unveränderten Nachbartönen verwechselt werden. Auf Streichinstrumenten profitierst du von den passenden leeren Saiten, solltest aber gerade deshalb die Intonation der gegriffenen Töne besonders sorgfältig kontrollieren, damit sie mit den offenen Saiten sauber verschmelzen.