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Theorie

Ton

Ein Ton ist ein einzelner Klang mit bestimmter Tonhöhe. Er ist der kleinste Baustein der Musik: Aus Tönen entstehen Intervalle, Melodien und Akkorde. In der Notenschrift hat jeder Ton einen Namen und eine Dauer.

Was einen Ton ausmacht

Ein Ton hat vier Eigenschaften: Tonhöhe, Dauer, Lautstärke und Klangfarbe. Die Tonhöhe sagt, ob er hoch oder tief klingt. Die Dauer sagt, wie lange er erklingt, und die Lautstärke, wie stark. Die Klangfarbe ist der Grund, warum man eine Geige und eine Flöte auch bei gleichem Ton unterscheiden kann.

In der Notenschrift tragen die ersten beiden Eigenschaften einen eigenen Ausdruck: Die Position auf den Linien bestimmt die Tonhöhe, die Form des Notenkopfes die Dauer. Beides sind getrennte Informationen, die jede Note gleichzeitig trägt. Das ist die Grundidee der Seite Noten lesen.

Die sieben Stammtöne

c d e f g a h c

Von c bis c: die sieben Stammtöne C D E F G A H, danach beginnt die Reihe eine Oktave höher von vorn. Es sind die weißen Tasten am Klavier.

Töne haben Namen

Im deutschsprachigen Raum heißen die sieben Stammtöne C, D, E, F, G, A, H. International steht für unser H ein B. Mit einem Kreuz wird ein Ton um einen Halbton erhöht (aus c wird cis), mit einem b um einen Halbton erniedrigt (aus d wird des). Nach dem H beginnt die Reihe eine Oktave höher neu, und weil sich die Namen wiederholen, wird die Oktavlage mit Strichen oder Zahlen angegeben.

Der Name eines Tones richtet sich nach seiner Funktion, nicht nur nach der Taste. In A-Dur heißt der dritte Ton cis und nicht des, obwohl beide am Klavier dieselbe Taste sind.

Zum Üben: Das Modul Töne benennen fragt Tonnamen, Stufen und Abstände ohne Notenbild ab. Noten lesen zeigt dir dieselben Töne im Notensystem.

Vom Ton zur Musik

Ein einzelner Ton wird erst durch seine Beziehung zu anderen zu Musik. Zwei Töne nacheinander bilden einen Schritt oder Sprung, mehrere eine Melodie. Zwei Töne gleichzeitig ergeben ein Intervall, drei oder mehr einen Akkord.

Häufige Fehler

  • Ton und Note verwechseln: Der Ton ist das, was man hört. Die Note ist das Zeichen dafür auf dem Papier.
  • H und B verwechseln: Im Deutschen ist H der Stammton und B der um einen Halbton erniedrigte H. International heißt unser H B. Beim Lesen englischer Noten und Akkordsymbole ist das wichtig.
  • Enharmonik übersehen: Cis und des klingen gleich, werden aber je nach Tonart verschieden geschrieben.