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Takt

Shuffle

Rhythmus mit triolisch verschobenen Achteln (lang–kurz), typisch für Blues und Rock.

Was es bedeutet

Shuffle bezeichnet einen Rhythmus, bei dem Achtelnoten nicht gleichmäßig, sondern triolisch ungleich gespielt werden: Auf eine lange Note folgt eine kurze, im Verhältnis von etwa zwei zu eins. Dadurch entsteht ein schaukelnder, vorwärtstreibender Puls.

Der Begriff beschreibt sowohl die rhythmische Spielweise als auch den daraus entstehenden Stil eines Stücks, etwa den Shuffle-Blues.

Im Notenbild

Geschrieben werden die Achtel meist als gerade Achtelpaare, versehen mit einer Anweisung wie „Shuffle“ oder dem Hinweis, dass Achtel triolisch zu spielen sind. Genauer lässt sich der Rhythmus mit einer Viertel- und einer Achteltriole ausschreiben.

Musikalische Verwendung

Der Shuffle ist ein Kennzeichen des Blues, des Boogie-Woogie und des frühen Rock ’n’ Roll und findet sich ebenso im Swing und Jazz, wo ähnliche ungleiche Achtel üblich sind. In der Rockmusik wird er häufig vom Schlagzeug auf der Hi-Hat oder dem Ride-Becken getragen, während Bass und Gitarre den schaukelnden Puls aufgreifen.

Das genaue Verhältnis von langer zu kurzer Note ist nicht festgelegt und schwankt je nach Stil und Tempo, von fast gerade bis deutlich punktiert.

Abzugrenzen ist der Shuffle von geraden Achteln, wie sie im Rock oder Pop üblich sind, sowie vom Swing, der ebenfalls ungleiche Achtel nutzt, aber meist lockerer und variabler phrasiert wird.

Spielpraxis

Zähle zunächst „1-und-a, 2-und-a“, um das triolische Gefühl zu verinnerlichen, und lass die zweite Note jeder Gruppe bewusst weg, sodass nur lang und kurz erklingen. Hör dir Aufnahmen an, um das passende Verhältnis für den jeweiligen Stil zu finden.