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Tonart

H-Dur

Dur-Tonart mit fünf Kreuzen; Paralleltonart zu gis-Moll, enharmonisch gleich Ces-Dur.

Was es bedeutet

H-Dur ist die Durtonart mit fünf Kreuzen in der Vorzeichnung: fis, cis, gis, dis und ais. Ihr Grundton ist h, ihre Mollparallele gis-Moll. Im Quintenzirkel liegt sie fünf Schritte auf der Kreuzseite und ist enharmonisch gleich Ces-Dur mit sieben Bs. In der englischsprachigen Notenwelt heißt der Ton h „B“, die Tonart also „B major“.

Musikalische Verwendung

H-Dur gilt als Tonart von hellem, festlichem, oft auch leuchtendem Klang. Für Klavier ist sie bequem, da die Tonleiter viele schwarze Tasten enthält, die der Hand gut liegen; Frédéric Chopin schrieb mehrere Nocturnes in H-Dur, etwa op. 9 Nr. 3 und op. 62 Nr. 1. Auf Streichinstrumenten und Blasinstrumenten ist H-Dur weniger gebräuchlich, weil wenige Leersaiten mitschwingen.

Abzugrenzen ist H-Dur von B-Dur mit zwei Bs, das im Deutschen einen anderen Ton bezeichnet, weil der Ton h und der Ton b verschieden sind, und von Ces-Dur, der enharmonisch gleichen Schreibweise mit sieben Bs, die praktisch kaum verwendet wird. Auch von h-Moll ist es zu unterscheiden, das nur zwei Kreuze führt.

Spielpraxis

Übe H-Dur am Klavier mit den Dreiklängen h–dis–fis, e–gis–h und fis–ais–cis und beachte das Notenlesen mit fünf Kreuzen. Auf Streichinstrumenten prüfe die Intonation der erhöhten Töne dis und ais besonders sorgfältig.