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Theorie

Kontraoktave

Oktavbereich vom Kontra-C bis zum Kontra-H (C₁–H₁).

Was es bedeutet

Die Kontraoktave ist die Bezeichnung für den Tonraum vom Kontra-C bis zum Kontra-H in der deutschen Tonbuchstaben-Systematik, die Oktaven durch Groß-/Kleinschreibung und Indizes unterscheidet. Sie liegt eine Oktave unterhalb der großen Oktave und umfasst damit sehr tiefe Töne.

Im Notenbild

In der deutschen Notation werden die Töne der Kontraoktave meist als C₁, D₁, E₁ und so weiter geschrieben, gelegentlich auch als C', D' mit einem Strich. Im internationalen Helmholtz- oder Wissenschaftssystem entspricht dieser Bereich etwa C2 bis H2.

Musikalische Verwendung

Die Kontraoktave ist der tiefste Bereich, den reguläre Orchesterinstrumente erreichen: Kontrabass, Kontrafagott und die tiefen Register der Orgel reichen in diesen Tonraum hinein, ein Konzertflügel beginnt sogar erst mit dem Subkontra-A darunter. Abzugrenzen ist die Kontraoktave von der großen Oktave, die eine Oktave höher liegt und etwa dem Tonumfang des Cellos oder der linken Hand am Klavier in mittlerer Lage entspricht.