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Harmonik

Leitereigen

Töne oder Akkorde, die ausschließlich aus den Stufen der jeweiligen Tonleiter gebildet sind; Gegenteil: leiterfremd.

Was es bedeutet

Als leitereigen gelten Töne und Akkorde, die sich vollständig aus den sieben Stufen der zugrundeliegenden diatonischen Tonleiter zusammensetzen, ohne chromatische Veränderung. In C-Dur sind das die Töne c, d, e, f, g, a, h sowie alle Dreiklänge und Vierklänge, die sich ausschließlich aus diesen Tönen bilden lassen, etwa der Dominantseptakkord g-h-d-f.

Musikalische Verwendung

Die Unterscheidung von leitereigenen und leiterfremden Klängen ist Grundlage der Stufentheorie und hilft, den harmonischen Rahmen eines diatonischen Abschnitts zu beschreiben. Abzugrenzen ist leitereigen von leiterfremd, dessen Klänge mindestens einen chromatisch veränderten Ton enthalten und dadurch außerhalb der Grundtonleiter liegen.

Spielpraxis

Wenn du eine Analyse übst, markiere leitereigene Akkorde zunächst, um anschließend leiterfremde Klänge als bewusste harmonische Abweichungen leichter zu erkennen.