Tremolo
Tremolo bezeichnet die schnelle Wiederholung eines Tons oder den schnellen Wechsel zwischen zwei Tönen. Im Notenbild stehen dafür schräge Striche durch den Notenhals oder zwischen zwei Noten. Bei Streichern entsteht es durch schnelle Bogenbewegung auf der Stelle, auf der Gitarre durch rasch wiederholtes Zupfen.
- Zeichen
- schräge Striche durch den Notenhals oder zwischen zwei Noten
- Bedeutung
- schnelle Wiederholung oder schneller Wechsel zwischen zwei Tönen
- Streicher
- schnelle Bogenbewegung auf der Stelle
- Klavier
- schneller Wechsel zwischen Noten oder Oktaven
- Bläser
- nur als Wechsel zwischen zwei Tönen
Viele Anschläge für einen Ton
Auf der Seite Notations-Symbole wird das Tremolo als schräge Striche durch den Notenhals oder zwischen zwei Noten beschrieben: schnelle Wiederholung oder Wechsel zwischen zwei Tönen. Streicher erzeugen es durch schnelle Bogenbewegung auf der Stelle, Bläser können es auf einer Note nicht, nur als Wechsel zwischen zwei Tönen, auf dem Klavier ist es ein schneller Wechsel zwischen Noten oder Oktaven.
| Instrument | Ausführung laut Notations-Symbole |
|---|---|
| Streicher | schnelle Bogenbewegung auf der Stelle |
| Klavier | schneller Wechsel zwischen Noten oder Oktaven |
| Bläser | nicht auf einer Note möglich, nur als Wechsel zwischen zwei Tönen |
Als Ausdrucksmittel taucht das Streichertremolo erstmals in Monteverdis Madrigal „Il combattimento di Tancredi e Clorinda“ auf (uraufgeführt 1624, gedruckt 1638), dort als dramatischer Effekt der Kampfmusik. Im romantischen Orchester ist es unverzichtbar für Spannung und Bedrohung, bei Wagner, Strauss und Schostakowitsch.
Tremolo im Notenbild
Gitarre
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Recuerdos de la Alhambra Francisco Tárrega · Gitarre · Tremolostudie
Der Untertitel lautet „Tremolostudie für Gitarre“, „Andante“, 3/4-Takt, keine Vorzeichen. Über dem ersten System stehen die Fingersätze „a m i“ der rechten Hand mit „cont. sim“, darunter eine eigene Basslinie.
Orchester
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Sinfonie Nr. 9 e-Moll Antonín Dvořák, 2. Satz: Largo · Partitur · 18 Seiten
Auf PDF-Seite 9 steht im Violoncello „tremolo“ unter dem Akkord, mit ppp, vier Kreuze in der Vorzeichnung.
Bei Tárrega steht das Tremolo in der oberen Stimme, der Bass spielt darunter eine eigene Linie. Bei Dvořák ist es ein Streicher-Effekt unter leisen Akkorden.
Häufige Fehler
- Zu laut tremolieren: Das Tremolo lebt von gleichmäßiger, schneller Bewegung, nicht von Kraft.
- Eine Ebene verlieren: Bei Tárrega müssen Tremolo und Bass beide hörbar bleiben.
- Bei Bläsern ein Tremolo auf einer Note erwarten: Laut Seite Notations-Symbole geht es dort nur als Wechsel zwischen zwei Tönen.
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Verwandte Begriffe
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Redaktion: Maik Krohm · fachlich geprüft am 03.10.2026
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