Durdreiklang
Der Durdreiklang besteht aus Grundton, großer Terz und reiner Quinte. Er ist der hellste der vier Dreiklangstypen. Aus c ergibt sich c–e–g, der C-Dur-Dreiklang.
- Aufbau
- große Terz + kleine Terz
- Halbtöne
- 4 + 3
- Quinte
- rein, 7 Halbtöne
- Symbol
- C (nur der Buchstabe)
- Gegenstück
- Molldreiklang
Aufbau
Der Durdreiklang ist ein Grundton mit zwei gestapelten Terzen: unten die große Terz (4 Halbtöne), oben die kleine Terz (3 Halbtöne). Die äußere Quinte ist rein und sorgt für einen stabilen, ruhenden Klang. Der Klang ist hell, offen, oft fröhlich, aber das ist nur eine Faustregel.
Der C-Dur-Dreiklang
Grundton, große Terz, reine Quinte. Beim Durdreiklang liegt die große Terz unten.
Physikalisch ist der Durdreiklang in jedem Einzelton bereits angelegt: Die große Terz hat das Verhältnis 5:4 und steht als fünfter Teilton in der Obertonreihe jedes Tons. Moll kommt dort nicht an vergleichbarer Stelle vor. Das erklärt allerdings nicht, warum wir Moll als traurig hören.
Durdreiklänge in der Tonart
In einer Durtonart stehen auf den Stufen I, IV und V Durdreiklänge: in C-Dur C, F und G, die drei Hauptfunktionen Tonika, Subdominante und Dominante. Im natürlichen Moll stehen Durdreiklänge auf III, VI und VII (in a-Moll C, F und G); mit erhöhter siebter Stufe wird auch V zum Durdreiklang (E-Dur). Ein Moll-Stück, das auf einem Durdreiklang schließt, nutzt die pikardische Terz. In Akkordsymbolen steht der Durdreiklang als bloßer Buchstabe: C.
Häufige Fehler
- Terzen vertauschen: Beim Durdreiklang liegt die große Terz unten, beim Molldreiklang die kleine.
- Die Terz vergessen: Ohne Terz hat der Akkord keine Dur- oder Moll-Färbung.
- Die Terz verdoppeln: Im vierstimmigen Satz verdoppelt man den Grundton, notfalls die Quinte.
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Verwandte Begriffe
DreiklangMolldreiklangDurGroße TerzKleine TerzGrundtonAkkordStufenakkordTonikaDominante
Redaktion: Maik Krohm · fachlich geprüft am 03.10.2026
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